100.000 Stunden Leerstand in städtischen Sporthallen: Grüne – rosa liste fordern neues Konzept für die Vergabe

P R E S S E M I T T E I L U N G

Fraktionschefin Katrin Habenschaden hat gefordert, die umfangreichen Leerstände in städtischen Sporthallen schleunigst abzubauen. Wie laut Münchner Merkur vom 14.12. 2018 ein Bericht des Revisionsamtes ergeben hat, summieren sich diese Leerstände trotz der starken Nachfrage durch Vereine und freie Sportgruppen auf 100.000 Stunden im Jahr. Habenschaden hat daher beantragt, den Prüfbericht bereits in der nächsten Sitzung des Bildungsausschusses darzustellen und öffentlich darüber zu beraten.
In einem zweiten Antrag fordert Habenschaden ein Konzept, um die knappen Hallenzeiten besser zu verteilen. Dazu gehöre vor allem eine zentrale Anlaufstelle für alle Vereine anstatt der bisher zersplitterten Zuständigkeiten. Außerdem müsse es gelingen, die Hallen auch am späten Abend noch nutzbar zu machen, ohne die HausmeisterInnen über Gebühr zu belasten.
Katrin Habenschaden:“ Das Thema der Belegung von Sporthallen ist seit langer Zeit ein immer wiederkehrendes Ärgernis – sowohl für die Vereine, als auch für Verwaltung und Politik. Dieser Prüfbericht muss der Anlass sein, jetzt schleunigst ein Konzept zu entwickeln um die Leerstände zu beenden. Die von den Sportvereinen immer wieder geschilderten Probleme bei der Vergabe von Hallenzeiten schreien geradezu nach der Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle. Auch die eingesetzten IT-Verfahren könnten benutzerfreundlicher und transparenter gestaltet werden.
Am wichtigsten ist es jedoch, das Problem des Schließens der Hallen anzupacken: An vielen Schulen sind HausmeisterInnen überlastet, sie können nicht bis 23:00 Uhr die Hallen betreuen – dies ist in vielen Arbeitsverträgen schlichtweg nicht vorgesehen. Wenn die Vereine das Auf- und Zuschließen der Hallen in Eigenregie übernehmen könnten, wäre das eine spürbare Entlastung für die HausmeisterInnen und viele Leerstände könnten vermieden werden.“

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