„Weiße Flächen“ in Bebauungspläne für mehr Kreativität im Wohnungsbau

P R E S S E M I T T E I L U N G

Stadtrat Herbert Danner will regelmäßig „weiße Flächen“ in Bebauungspläne aufnehmen, um die Wohn- und Lebensqualität in Neubaugebieten zu erhöhen. In einem Antrag fordert er, in künftigen Bebauungsplänen an geeigneten Stellen – den „weißen Flächen“ – eine vom Wettbewerbsergebnis bzw. vom B-Plan abweichende Städteplanung und Architektur zu ermöglichen.

Vorbild für die Idee ist das preisgekrönte Quartier „WagnisArt“ im westlichen Domagkpark. Dort, so Danner, sei es der Wohnungsgenossenschaft Wagnis gelungen, Wohnen und wohnverträgliches Gewerbe mit verschiedensten Freiflächen zu einer lebendigen Symbiose zu vereinigen. Voraussetzung dafür sei die Möglichkeit gewesen, abweichend von starren Plänen und Wettbewerbsergebnissen eigene kreative Baupläne speziell für diesen Ort zu entwickeln.

Herbert Danner: „Es sprich alles dafür, die sehr guten Erfahrungen, die im Quartier ‚WagnisArt‘ gemacht wurden, auch auf andere Neubaugebiete zu übertragen. Die erhöhte Gestaltungsfreiheit für Architekten und die intensive Einbeziehung der Bewohner in die Planungen hat eine ganz besondere städtebauliche Qualität geschaffen. Im Ergebnis entstand ein gelungenes Wohnquartier, das auch positiv in die Nachbarschaft ausstrahlt. Dieses Beispiel sollte Schule machen.“

 

 

 

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