Stadtsparkassenfonds sollen nachhaltig werden

P R E S S E M I T T E I L U N G

Die Münchner Stadtsparkasse soll ihre Investmentpolitik im Sinne der Nachhaltigkeit verändern. Zu diesem Zweck hat Stadträtin Sabine Krieger beantragt, Rüstungsfirmen, die an Angriffskriege führende Staaten liefern oder besonders kontroverse Waffensysteme (ABC- und autonome Waffen) herstellen, aus den Fonds der Deka – der Fondsgesellschaft der Sparkassen – auszuschließen. Ebenso soll das Geld der Stadtsparkassenkunden nicht mehr in Unternehmen investiert werden, die einen großen Teil ihres Umsatzes mit der Förderung oder Verstromung von Kohle machen.
Sabine Krieger: „In einem Großteil der Aktien- und Rentenfonds der Deka befinden sich Rüstungsunternehmen, die nach Recherchen der Umweltorganisation „urgewald“ zum Teil Atomraketen herstellen oder Länder beliefern, die in Angriffskriege involviert sind und Menschenrechte missachten. Andere setzen ungehemmt auf den Ausbau der Kohleindustrie – keine andere Energiequelle trägt so sehr zum Treibhausgasausstoß bei wie die Kohle. All das passt nicht zum Image der sozialen Bank auch für den kleinen Anleger, das sich die Stadtsparkasse gerne geben möchte und ist den meisten Kunden wohl auch nicht bewusst. Es ist daher an der Zeit die Investmentstrategien der Stadtsparkasse grundsätzlich neu zu bewerten und an Nachhaltigkeitsziele anzupassen.“

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