5 Jahre Frist für das „Haus mit der Roten Fahne“

P R E S S E M I T T E I L U N G

Stadträtin Gülseren Demirel hat die gerichtliche Einigung der Stadt mit dem Verlag „Freies Buch“ im Streit um die Räumung des „Haus mit der roten Fahne“ auf der Schwanthalerhöhe begrüßt. Die Räumungsklage der Stadt hatte vor Ort zu lebhaften Protesten geführt und war auch im Bezirksausschuss wegen der langen Tradition von Organisationen der Arbeiterbewegung in der Tulbeckstraße auf Unverständnis gestoßen. Nun hat der Verlag fünf Jahre Zeit sich nach einer Alternative umzusehen. Die Stadt muss unterdessen konkret begründen, warum sie gerade dieses Grundstück für den Wohnungsbau benötigt.
Gülseren Demirel: „Die paar Wohnungen, die auf diesem Gelände entstehen können, waren den Streit nicht wert. Auch das Gericht hat festgestellt, dass die städtische Gewofag bisher konkrete Pläne schuldig geblieben ist, mit denen sie die Dringlichkeit dieses Umbaus begründen könnte. Die Stadt hat hier mit Kanonen auf Spatzen geschossen anstatt nach einer Verständigung mit Bürgerinnen und Bürgern zu suchen, die viel zur Kultur und Lebendigkeit dieses Stadtviertels beigetragen haben. Es bleibt zu hoffen, dass die fünf Jahre genutzt werden, um das ganze Vorhaben noch einmal zu überdenken.“

 

 

Print Friendly

Nach oben scrollen