Abbiegeunfälle müssen nicht sein – Grüne rosa liste fordern Abbiegeassistenten

P R E S S E M I T T E I L U N G

Die Grünen – rosa liste haben beantragt, die Anstrengungen zur Vermeidung von Abbiegeunfällen zu verstärken. Konkret fordert Fraktionschef Dr. Florian Roth die verpflichtende Einführung von Abbiegeassistenten, die LKW-Fahrer beim Rechtsabbiegen vor Personen im toten Winkel warnen. Für diese Maßnahme soll OB Reiter sich beim Bundesgesetzgeber einsetzen, die Stadt selbst aber sofort mit der entsprechenden Umrüstung ihres eigenen Fuhrparks beginnen. Roth will außerdem prüfen lassen, ob an Gefahrenkreuzungen die Ampeln zumindest probeweise so geschaltet werden können, dass bei Grünphasen für Fahrräder sämtlichen Kraftfahrzeugen automatisch ein Rotlicht gezeigt wird.

Dr. Florian Roth: „Die Zahl von LKW-Abbiegeunfällen mit getöteten Radfahrerinnen und Radfahrern steigt seit einigen Jahren (>>>hier). Auch in München waren solch tragische Unfälle zu verzeichnen.
Sogenannte Abbiegeassistenten, die mit Sensoren den Bereich vor und neben dem LKW überwachen und den Fahrenden warnen, wenn sich im unmittelbaren Umfeld eine Person zu Fuß oder auf dem Rad befindet, könnten nach Angaben von Versicherungen bis zu 60 % der tödlichen Unfälle vermeiden. Deshalb sollte der Bundesgesetzgeber, wie die Grünen schon lange fordern, solche Abbiegeassistenten zwingend vorschreiben. Aber auch jetzt schon sollte die Landeshauptstadt München handeln und sowohl bei Neuanschaffungen von LKW und Bussen Abbiegeassistenten vorsehen als auch bei Bestandsfahrzeugen soweit möglich eine Nachrüstung vornehmen. Darüber hinaus ist auch zu prüfen, ob gefährliche Kreuzungen nicht durch radikal fußverkehrs- bzw. radverkehrsfreundliche Ampelschaltungen sicher gemacht werden können. Abbiegeunfälle müssen nicht sein – die Mittel, sie zu verhindern sind vorhanden.“

 

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