AK Soziales

Etwa alle acht Wochen trifft sich der Fraktionsarbeitskreis AK Soziales auf Einladung der Stadtratsfraktion Die Grünen – rosa liste, um sich über aktuelle Themen im Bereich Sozialpolitik zu informieren und zu diskutieren.

Ziel dabei ist, die Arbeit der Fraktion zu unterstützen, neue Entwicklungen zu beobachten und darauf zu reagieren und die sozialpolitische Arbeit der Stadt München mit Grünen Akzenten und Visionen mitzugestalten.
Wir freuen uns über virtuelle Kommentare und Anregungen. Und natürlich über aktive Teilnahme an den Ak-Treffen.

Für Fragen und Anregungen steht Ihnen gerne Magdalena Schmid Noerr (magdalena.schmid-noerr@muenchen.de) zur Verfügung.

Nächstes Treffen:

Nach einer ziemlich langen Pause, in der wir uns vielen tagesaktuellen
Ereignissen gewidmet haben, dürfen wir Sie und Euch – endlich wieder -
auf den Termin für den kommenden Ak Soziales
hinweisen und zwar am

Montag, 24.4.16, 18-20 Uhr, in den Räumen der Fraktion, Rathaus, Zi. 145.

Wir wollen uns 2017 u.a. dem Schwerpunkt “Zivilhilfe,
Selbstorganisation, Netzwerkstrukturen – Zivilgesellschaft stärken. Was
muss passieren?” widmen und zu verschiedenen Fragestellungen in diesem
Bereich ein Brainstorming machen. Näheres dazu in der Einladung in den
kommenden Tagen.

Wir freuen uns über Ihr und Euer zahlreiches Erscheinen und ich mich zur besseren Planung über eine kurze Rückmeldung unter magdalena.schmid-noerr@muenchen.de.

Vergangene Treffen:

Donnerstag, 7.04.2016 (18-20 Uhr) : (Soziales) Wohnen

Bei diesem Treffen widmeten wir  uns, wie zuvor vereinbart- nochmals dem Thema “Wohnen für alle” und hatten einmal mehr Lothar Grassinger (Vertreter der Initiative “Wohnraum für alle – für Flüchtlinge und alle anderen – gut, bezahlbar und schnell”) eingeladen. Ebenso hatten die Stellvertreterin der Referentin für Stadtplanung und Bauordnung, Frau Jacqueline Charlier und der Leiter des Amtes für Wohnen und Migration, Rudi Stummvoll für das  Treffen zugesagt.
Wir diskutierten mit Ihnen die Ergebnisse der Ideenwerkstatt, die die Initiative ins Leben gerufen hat und anschließend besprachen wir, wie es damit weitergeht und wie die Ergebnisse in München umgesetzt werden können.

Unsere Tagesordnung sah demnach folgendermaßen aus:

1.) Begrüßung und Vorstellung
2.) Input von Lothar Grassinger der Initiative “Wohnraum für alle”
3.) Input von Frau Jaqueline Charlier, Referat für Stadtplanung und Bauordnung
4.) Diskussion der Ergebnisse des Projektes “Ideenwerkstatt”
5.) Verschiedenes

Montag, 7.12.2015: (Soziales) Wohnen

Bei diesem Treffen stand das Thema “Wohnen” auf der Tagesordnung und dafür konnten wir Herrn Lothar Grassinger von der Iniative “Wohnraum für alle – für Flüchtlinge und alle anderen – gut, bezahlbar und schnell” (http://wohnraum-fuer-alle.de/) gewinnen. Er berichtete über die Initiative, sowie den aktuellen Stand der Dinge und mit hat mit uns anschließend diskutiert, wie wir schnell und umfassend den benötigten “Wohnraum für alle” schaffen können.

Ebenso hat uns der Leiter des Amtes für Wohnen und Migration freundlicherweise einen Besuch abgestattet und stand Rede und Antwort für unsere Fragen und Anliegen mit anschließender Diskussion.

Unsere Tagesordnung hat demnach folgendermaßen ausgesehen:

1.) Begrüßung und Vorstellung
2.) Input von Lothar Grassinger der Initiative “Wohnraum für alle”
3.) Input von Rudi Stummvoll, Amt für Wohnen und Migration
4.) Diskussion
5.) Verschiedenes

Donnerstag, 21.5.15, 18:00-20:00 Uhr

Thema: Subsidiarität und Beteiligung: wer regiert München?

Subsidiarität ist die Grundlage des Verhältnisses zwischen Staat und Gesellschaft in unserem Sozialstaat: die staatlichen Institutionen sollen die Voraussetzungen schaffen, damit die kleineren (gesellschaftlichen) Einheiten eigenverantwortlich und selbst organisiert gestalten können.
Nicht nur für uns in München bedeutet das eine vorsichtig austrahierte Balance zwischen Unterstützung von Politik und Verwaltung und Gestaltung durch Träger und Bürgerinnen und Bürger.
Wir haben daher mit Euch und Ihnen darüber diskutiert:
Was wollen Träger, Verbände und Vereine? Was brauchen sie um echt teilhaben zu können?
Wo laufen bei Subsidiarität Dinge richtig gut?
Was läuft schlecht?
Wie kann institutionelle bzw. strukturelle Beteiligung aussehen?

Wir haben geklärt, wie wir mit dem Thema weitermachen, wo Nachbesserungsbedarf besteht und wie wir diesen angehen, was es braucht, um (wieder) zu echter gelebter Subsidiarität zu gelangen. Nähere Infos kommen bald.

Montag, 26. Januar, 18:30-20:30 Uhr

Thema: Der Sozialraum und die Sozialraumorientierung der sozialen Arbeit.
Welche Vorstellung von Sozialraum haben wir – auch was die Menschen in diesem Sozialraum angeht? Wie soll das weiterentwickelt werden? Wie stellen wir uns das in 10, in 20 Jahren vor, was fordern wir dafür? Wie gestalten wir die Sozialraumorientierung sozialer Arbeit und der SBHs in einer größer werdenden Stadt. Passen die Konzepte noch zu den neuen und vermehrten Problemlagen? Was müssen wir wie anpassen?

Hubertus Schröer machte die Einführung mit einem kurzen Input zum Thema “Sozialraumorientierung”:

140126_FotoProtokoll_AK SozialesHauptkonjunktur von „Sozialraumorientierung“ vor 10 Jahren, großer Hype ist vorbei; Sozialraumorientierung im Grunde Gemeinwesenarbeit, Lebenswertorientierung → immer auch politisch orientierter sozialpolitischer Ansatz

Heute können vier Ebenen unterschieden werden: Planungsebene (große Münchner Sozialräume erlauben relativ wenig Sozialraumorientierung), Strukturebene (SBHs, Regsam), Handlungsebene (Haltung der Verwaltung?!), Instrumentelle Ebene (Kontaktmanagement, Budgets etc.)

→ Stärkung lokaler Räume (Beispielsthemen: Flüchtlinge; in funktionierenden und bestehenden Sozialräume läuft’s gut…)

Drei Aspekte: Stadtteilorientierung, Teilhabeorientierung, Vernetzungsorientierung

In folgenden Themenbereichen spielt das eine Rolle und sollte/könnte weiter diskutiert werden: Bildung, Alte, Arbeitslose, lokale, ethnische Ökonomie, Migration, Familien

In der anschließenden Diskussion kristallisierten sich die Themen Ermöglichung, Ermächtigung, Kunstprojekte, Niedrigschwelligkeit, Kleinräumlichkeit, Kurzfristigkeit, Ermöglichen statt Verhinden, Autonomie statt Zentralisierung heraus.

Für uns sind einige Antragsideen daraus erwachsen, die wir hier darstellen, sobald sie ausformuliert sind.

 

Nach oben scrollen