Aktion zu den verbrannten Büchern vor dem Aus?

Antrag

Dem Bildungsausschuss wird dargestellt, welche Möglichkeiten es gibt, die jährlich auf dem Königsplatz stattfindende Lesung aus vom Naziregime verbrannten Büchern weiterhin zu finanzieren. Dabei wird auch dargestellt, warum die Finanzierung eingestellt worden ist und was geplant ist, um auch in Zukunft gerade junge Menschen über die Bücherverbrennung im Faschismus zu informieren.

 

Begründung:

Einmal jährlich wird auf dem Königsplatz aus den Büchern vorgelesen, die von den Nazis verbrannt wurden. Es ist immer wieder erschreckend, wie viele Schriftstellerinnen und Schriftsteller unter Rassenwahn und Gesinnungsterror zu leiden hatten. Bisher war das Bildungsreferat Mitfinanzierer der Aktion, doch dieses Jahr wurde die Bezuschussung eingestellt. In der ehemaligen „Hauptstadt der Bewegung“, die sich zu einer aktiven Auseinandersetzung mit ihrer nationalsozialistischen Geschichte bekennt, ist dies ein unerklärlicher Vorgang. Auch für junge Menschen von heute ist es sinnvoll, sich in geeigneter Form an die Bücherverbrennung zu erinnern und sich so den hohen Stellenwert der Freiheit des Wortes in der Demokratie bewusst zu machen.

Die Dringlichkeit ergibt sich daraus, dass die Veranstalter der jeweils im Mai stattfindenden Lesung umgehend wissen müssen, ob sie die Aktion auch dieses Jahr durchführen können.

Fraktion Die Grünen-rosa liste
Initiative:
Jutta Koller
Sabine Krieger
Oswald Utz

Mitglieder des Stadtrates

Print Friendly

Nach oben scrollen