Donnerstag, 13. Dezember 2018

Aktivitäten im Rahmen des BUND-Projekts Die pestizidfreie Kommune verstärken und ausweiten

Antrag

Die Landeshauptstadt München weitet ihre Aktivitäten im Rahmen des BUND-Projekts Die pestizidfreie Kommune aus, möglichst auf alle Referate, die mit Frei-, Grün- und Ackerflächen sowie mit Gehölzen in der praktischen Arbeit zu tun haben.
Dabei sollen

  • soweit wie möglich auf chemisch-synthetische Pestizide verzichtet werden, insbesondere aber zwingend auf Glyphosat und Neonikotinoide,
  • bienen- und insektenfreundliche Blühflächen oder Projekte noch weiter verstärkt initiiert werden,
  • auch bei der Verpachtung kommunaler Flächen für eine landwirtschaftliche Nutzung ein Verbot des Einsatzes von o. g. Pestiziden im Pachtvertrag verankert werden,
  • städtische Eigenbetriebe und private Firmen mit kommunaler Mehrheitsbeteiligung zur pestizidfreien Bewirtschaftung angehalten werden.

Die Referate legen dazu dem Stadtrat noch 2018 ein schlüssiges Konzept vor,

 

Begründung:
Erfreulicherweise gehört die Stadt München bereits heute zu den 160 Teilnehmerkommunen beim BUND-Projekt die pestizidfreie Kommune.
Siehe dazu auch https://www.bund.net/umweltgifte/pestizide/pestizidfreie-kommune/
Die Stadt München und ihre Gesellschaften verzichten nach Kenntnis der Antragsteller bereits seit Jahren auf den Einsatz von Glyphosat, die Stadtgüter München bereits seit 2012, auf 7 Stadtgütern wird ökologischer Landbau betrieben.
Aufgrund jüngster besorgniserregender Medienberichte zu einem massiven Bienen- und Insektensterben, einem dramatischen Rückgang der heimischen Singvögel, und den alarmierenden Veröffentlichungen zu Neonikotinoiden von der EU, ist es unseres Erachtens erforderlich, die bisherigen Aktivitäten ehrgeizig auszubauen, damit die Stadt München unter den Großstädten eine Vorreiterrolle beim Verbot von Neonikotinoiden einnimmt.

Fraktion Die Grünen-rosa liste
Initiative: Herbert Danner, Anna Hanusch, Thomas Niederbühl, Sabine Krieger, Katrin Habenschaden, Paul Bickelbacher

Mitglieder des Stadtrates

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