Alarmierende Unfallbilanz: Grüne fordern Konzepte zur Realisierung der „Vision Zero“

P R E S S E M I T T E I L U N G

Die neuesten Zahlen des Polizeipräsidiums zur Verkehrssicherheit in München haben Die Grünen – Rosa Liste alarmiert. Stadtrat Herbert Danner bezeichnete die Entwicklung als „unannehmbar“ und reagierte mit einem Antrag zur dringlichen Behandlung, in dem er von Stadtverwaltung und Polizei eine Analyse der gestiegenen Unfallzahlen sowie Konzepte für mehr Verkehrssicherheit fordert.

Insbesondere die gestiegenen Zahlen von Fahrradunfällen mit Personenschäden – darunter die Verdoppelung der zu Tode gekommenen Radfahrer von 5 auf 10 – sowie die gestiegene Zahl der Unfälle von Kindern und Jugendlichen auf dem Schulweg mit einer 25%igen Zunahme auf 153 verletzte Kinder und Jugendliche sind aus Danners Sicht ein Alarmsignal, das nicht ohne Konsequenzen bleiben dürfe.

Herbert Danner: „2018 hat der Münchner Stadtrat sich zur „Vision Zero“ bekannt – und damit zu dem Ziel, die Zahl der Verkehrstoten in München auf null zu bringen. Doch stattdessen geht die Entwicklung in die andere, in die völlig falsche Richtung.  Es gab deutlich mehr Verletzte und Tote. Gerade RadfahrerInnen sind eine besonders gefährdete Zielgruppe, für deren Sicherheit noch mehr getan werden muss. Das von der Stadt erwünschte Wachstum des Radverkehrs darf nicht zu immer mehr Unfällen mit Schwerverletzten und Toten führen.
Besondere Sorge bereiten auch die gestiegenen Zahlen der Unfälle von Kindern und Jugendlichen auf dem Schulweg. Alle beteiligten Referate und die Polizei sind aufgefordert, schnellstmöglich Konzepte und Lösungsvorschläge zu erarbeiten um die Sicherheit zu erhöhen – v.a. an neuralgischen Punkten wie schlecht einsehbaren Kreuzungen. Der Fall des im Mai 2018 getöteten neunjährigen Mädchens muss dazu mahnen, nicht nur punktuell an einer Kreuzung, sondern überall dort, wo Kinder zu Fuß und auf dem Fahrrad auf dem Schulweg sind, die Sicherheitssituation genauestens zu betrachten und die Verkehrssicherheit zu verbessern.“

 

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