Als Konsequenz aus dem 1. FutureCamp: Jetzt die Offensive für eine moderne digitale Stadtverwaltung einleiten

P R E S S E M I T T E I L U N G

Die Grünen – rosa liste wollen die Stadtverwaltung umfassend digitalisieren. In einem von Fraktionschef Dr. Florian Roth initiierten Antrag fordert die Fraktion ein Ende der traditionellen Papierakten und deren Ersatz durch die Verlagerung in eine eigens zu schaffende „München-Cloud“, im der auch die zeitaufwendige Personalverwaltung ablaufen kann. Dr. Roth spricht sich außerdem für die Einführung von Laptops statt PC-Arbeitsplätzen aus sowie für die Einführung von Software-Robotern die etwa Daten aus E-Mails auslesen und automatisch in die dafür vorgesehenen Anwendungen einfügen können.
Anlass für die Initiative ist die Präsentation der Ergebnisse des 1. FutureCamps , zu dem 250 Auszubildende und Studierende der Landeshauptstadt München eingeladen waren, um über die Digitalisierung und Attraktivität der Verwaltung zu diskutieren (>>>hier).
Dr. Florian Roth: „Bei der Präsentation am 26. September hat eine junge Auszubildende das ebenso klare wie bestechend einfache Motto ausgegeben: >Jetzt einfach machen<. Dem sollte die Stadt München folgen und statt jahrelanger Prüfschleifen und Bedenkenträgereien wichtige Innovationen für die Digitalisierung der Stadtverwaltung schnell auf den Weg bringen. Die digitale Stadtverwaltung des 21. Jahrhunderts ist papierlos, mobil, effizient und verbindet Kostenreduzierung mit einem attraktiven Arbeitsumfeld. Um dieses Ziel zu erreichen – und mit modernen Standards in der Privatwirtschaft auf Augenhöhe zu kommen – muss die Stadt sich jetzt zusammenraffen und ihre Anstrengungen auf diesem Gebiet deutlich erhöhen.“
Das FutureCamp hat unter anderem gezeigt, dass der Einrichtung einer eigenen städtischen Cloud eine entscheidende Rolle zukommt: Eine eigene Cloud würde die Stadt unabhängig von Online-Dienstleistern wie Dropbox & Co machen und es ihr ermöglichen, ihre eigenen Datenschutzregeln durchzusetzen anstatt sich mit internationalen Großkonzernen juristisch auseinandersetzen zu müssen. Eine eigene Cloud böte zudem viele Vorteile für die Beschäftigten. Ihre eigenen Daten und Software wären jederzeit verfügbar und könnten von jeden möglichen Ort abgerufen werden. Die Beschäftigten hätten vollen Zugriff auf ihre normale Arbeitsumgebung und könnten auch von mobilen Endgeräten alle Services jederzeit nutzen.
Konsequenterweise würden dann Laptops die PC-Arbeitsplätze weitgehend ersetzen, um mobiles und ortsunabhängiges Arbeiten zu ermöglichen – in Kombination mit der unbürokratischen und unkomplizierten Ermöglichung von Home Office. Dr. Florian Roth: „Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, das Home Office bzw. das Arbeiten von unterwegs auszubauen und damit zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf und zur Flexibilisierung von Arbeitsabläufen beizutragen. Gerade für jüngere Beschäftigte der Stadt ist es oftmals nicht nachvollziehbar, wieso die Stadt derzeit noch so stark auf starre Arbeitsplatzlösungen und weniger auf Mobilität fokussiert ist.
Gerade bei der Personalverwaltung, wo die meisten Verwaltungsvorgänge oftmals noch in Papierform angelegt und von einer Verwaltungseinheit an die nächste weitergereicht werden, bieten E-Akten die Chance auf erhebliche Effizienzgewinne. Natürlich sind dazu strenge Datenschutz- und Sicherheitsregeln zu konzipieren um wirklich nur jenen Menschen Zugriff auf diese Akten zu gewähren, die diesen Zugriff auch unbedingt (z.B. für die Lohnkostenabrechnung) benötigen.“

 

 

 

 

 

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