Mittwoch, 20. September 2017

Angebote für Schwangere in München erweitern

P R E S S E M I T T E I L U N G

Die defizitäre Versorgungslage von Schwangeren in München ist das Thema zweier Anträge von Grünen-Stadträtin Lydia Dietrich.
Dietrich fordert zum einen die Einrichtung eines weiteren Geburtshauses in München. Das derzeit einzige Geburtshaus in München, so Dietrich, sei sehr beliebt, aber völlig ausgelastet. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt sei es bis September 2017 mit Anmeldungen ausgelastet. Lydia Dietrich: „Die Nachfrage nach außerklinischen Geburten erlaubt mindestens ein weiteres Geburtshaus. Erschwerend hinzu kommt, dass die Versorgung von Schwangeren in München allgemein sehr angespannt ist und wir dringend mehr Angebote in der Stadt brauchen. Darüber hinaus ist die Hebammenversorgung derzeit in München so prekär, so dass es gilt, Anreize für Hebammen zu setzen, um sie in München zu halten oder für München zu gewinnen. Ein Geburtshaus könnte Hebammen einen attraktiven Arbeitsplatz bieten. Aber natürlich kann ein weiteres Geburtshaus die Situation in München nur ein wenig entspannen – der nach wie vor bestehende große Bedarf an Kreissaalplätzen für klinische Geburten kann so nicht gedeckt werden.“
Zum anderen beantragt Lydia Dietrich eine deutliche Erweiterung der Individuellen Geburtsvorbereitung für junge Schwangere und Eltern. Das bei der Beratungsstelle für natürliche Geburt und Elternsein e.V. angesiedelte Angebot soll in die Regelförderung übergehen und künftig 30 statt 10 Stunden in der Woche umfassen. Lydia Dietrich: „Die seit mehreren Jahren angebotene individuelle Geburtsvorbereitung für junge Schwangere und Eltern wird sehr stark nachgefragt. Im Zuge der prekären Hebammenversorgung ist es besonders wichtig, gerade jungen Schwangeren mit Zusatzangeboten zur Seite zu stehen. Deshalb besteht die Notwendigkeit dieses Angebot zu verfestigen und zu erweitern.“

 

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