Donnerstag, 23. November 2017

Anstrengungen bei der Palliativ- und Hospizversorgung erhöhen

P R E S S E M I T T E I L U N G

Stadträtin Lydia Dietrich setzt sich dafür ein, entschlossene und umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in München einzuleiten. In einem entsprechenden Antrag fordert sie, an mindestens 3 Standorten (Harlaching, Bogenhausen und Neuperlach) des Städtischen Klinikums München Palliativteams einzurichten und auch in den Altenpflegeeinrichtungen ein Programm zur Hospizversorgung zu erarbeiten.
Auch die Hospizvereine, in denen sich Ehrenamtliche aufopferungsvoll um Schwerstkranke und Sterbende kümmern, sollen personell und finanziell bessergestellt werden, damit sie ihre Aufgaben erfüllen können.
Dietrich schlägt außerdem eine Bestandsaufnahme der Palliativ- und Hospizversorgung in der Kranken- und Altenpflege vor und eine Darstellung des Ausbildungsbedarfs sowohl ehrenamtlicher als auch beruflicher Pflegekräfte.
Lydia Dietrich: „Der Bedarf an Palliativ- und Hospizversorgung ist in München bei weitem nicht gedeckt. Es fehlt sowohl an Fachpersonal als auch an Bedingungen für ehrenamtliche Palliativversorgung. Der Bundestag hat vor annähernd zwei Jahren festgestellt, dass Versicherte grundsätzlich Anspruch auf Leistungen der Hospiz- und Palliativversorgung haben. Um den gesetzlichen Auftrag zu erfüllen, muss die Stadt entschlossen in Ausbildung, in die Stärkung bestehender und Schaffung neuer Hospiz- und Palliativeinrichtungen investieren, damit im letzten Lebensabschnitt eine würdige Betreuung und Pflege gewährleistet wird.“

 

 

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