Aus Skill wird Life-Skill – Kernkompetenzen für ein erfolgreiches Leben

P R E S S E M I T T E I L U N G

Die seit fast 20 Jahren an den städtischen Gymnasien und Realschulen bewährten zusätzlichen Skill Stunden sollen zu Stunden für Lebenskompetenzen nach WHO weiterentwickelt werden. Das fordert Stadträtin Sabine Krieger in einem Antrag.
Bisher konzentrierten sich die Skill Stunden in den 5., 6. und am Gymnasium auch in den 11. Klassen auf die Förderung von methodischen, sozialen und kommunikativen Kompetenzen. Doch sind in der heutigen Zeit eines ständigen Wandels auch weitere Lebenskompetenzen notwendig, um sein Leben eigenständig und selbstbestimmt führen zu können.
Die WHO hat dazu 2007 10 Life-Skills für unseren Kulturkreis definiert. Dazu gehört, sich selbst zu kennen und zu mögen, sich in andere hineinzufühlen, kritisch und kreativ zu denken, erfolgreich zu kommunizieren und Beziehungen zu führen, Entscheidungen durchdacht zu treffen, Probleme lösen zu können sowie Gefühle und Stress zu bewältigen.
Sabine Krieger: „Schule muss heute mehr als nur Wissen vermitteln, denn die Gesellschaft verändert sich immer schneller und erfordert immer mehr Flexibilität. Deshalb muss auch Schule die Kinder und Jugendlichen über die Vermittlung von Lebenskompetenzen befähigen, ihr Leben zu steuern, ihre Fähigkeiten zu entwickeln, auf die Veränderungen der Umwelt und der Gesellschaft zu reagieren und diese selbst zu verändern. Je früher wir damit anfangen, desto größer ist die Chance körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden zu erlangen

 

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