Ausbildung zur Kinderpflegerin – auch für Menschen mit Handicap

Antrag

Das Bildungsreferat wird gebeten, gemeinsam mit Fachleuten aus der Schule für Kinderpflege ein Konzept zu entwickeln, wie junge Menschen, die eigenen Förderbedarf haben und sehr gerne mit Kindern arbeiten wollen, zu KinderpflegerInnen ausgebildet werden können. Es sollen Möglichkeiten geprüft werden, wie die Reduzierung der Klassenstärke und/oder auch Streckung der Ausbildung von zwei auf drei Jahre realisiert werden kann.

Begründung:

Immer wieder gibt es junge Menschen, die die Ausbildung zur KinderplfegerIn in der Probezeit nicht schaffen, obwohl sie gut geeignet sind, mit Kindern zu arbeiten. Gerade junge Frauen mit Handicap scheitern an den steigenden Anforderungen, die die Schule auferlegt. Wir werden jedoch eine Änderung in der gesamten Kinderbetreuungslandschaft bekommen. Es wird mehr Fachkräfte mit akademischer Ausbildung in den Einrichtungen geben, die sowohl die Pädagogik sinnvoll entwickeln können, als auch in Bereichen wie Elternarbeit, Integration, Inklusion uns vieles mehr gut aufgestellt sind. Das erlaubt aber auch, dass wir Kräfte einsetzen, die einfach nur gut mit Kindern umgehen können. Drittkräfte in Einrichtungen entlasten die Erzieherinnen und Erzieher von pflegerischen Aufgaben oder einfacher Beaufsichtigung und können so mehr Luft für pädagogische Aufgaben schaffen.

 

Fraktion Die Grünen-rosa liste

Initiative:

Oswald Utz

Jutta Koller

Sabine Krieger

Gülseren Demirel

Mitglieder des Stadtrates

Print Friendly

Nach oben scrollen