Autofreies Tal – Grüne wollen rasch Nägel mit Köpfen machen

P R E S S E M I T T E I L U N G

Die Grünen – rosa liste wollen die allgemeine Zustimmung für ein autofreies Tal nutzen und den Konsens rasch in einen gemeinsamen Beschluss gießen. Fraktionschef Dr. Florian Roth beantragt, die Stadtverwaltung mit einem Konzept für ein autofreies Tal zu beauftragen, das Ausnahmen vorsieht – etwa für Anwohnende, Liefer- und Baustellenverkehr oder mobilitätseingeschränkte Personen – und das Tal in einem darauf folgenden Schritt auch baulich entsprechend umzugestalten. Radverkehr soll weiter zugelassen bleiben.
Nachdem OB Reiter vor zwei Tagen angekündigt hatte, er könne sich „eine weitere Ausweitung der Fußgängerzone sehr gut vorstellen“, kamen nun auch von den Mehrheitsfraktionen zustimmende Signale. Für die SPD-Stadtratsfraktion befürwortet Jens Röver den Vorschlag: “Das Tal zur Fußgängerzone zu machen ist eine sehr gute Idee und ein konsequenter nächster Schritt.” Und auch die CSU hat sich bei Berücksichtigung von “Ausnahmen für Anwohner, Lieferverkehr und Hotels” (Manuel Pretzl) positiv geäußert. Die Grünen – rosa liste hatten die Idee bereits 2011 in die Diskussion gebracht, 2015 ein Bürgergutachten zu dem Thema vorgeschlagen und vor zwei Jahren einen Antrag für eine autofreie Innenstadt gestellt.
Dr. Florian Roth: „Höhere Aufenthalts- und Lebensqualität, bessere Luft, weniger Lärm, mehr Sicherheit gerade für Kinder – all das spricht dafür, den Autoverkehr aus der Innenstadt zu verbannen. Das Tal wäre ein erster Schritt.
Die Alternativen zum Auto sind durch die Kleinteiligkeit der Altstadt optimal. Alle sind Wege fußläufig machbar, die ÖPNV-Erschließung ist ausgezeichnet.
Die Zukunft der Innenstädte ist autofrei, das zeigt sich in vielen Metropolen. Wir nehmen mit großer Befriedigung zur Kenntnis, dass die Vorschläge, die wir seit Jahren gemacht haben, offenbar langsam mehrheitsfähig werden. Jetzt wäre es Zeit, endlich mit konkreten Schritten voranzugehen.“

 

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