Wohnen und Mobilität VIII: Wohnraum für Menschen – nicht den für Autos fördern! Nachgefragt

  Anfrage In der Antwort vom 7.2.2013 auf eine Stadtratsanfrage bekundeten die städtischen Wohnungsbaugesellschaften, dass die derzeit gültige Stellplatzsatzung ein Investitionshemmnis ist und dadurch auch nicht alle Nachverdichtungspotentiale ausgeschöpft werden können Durchschnittlich 50% der Stellplätze bei geförderten Wohnungen stehen leer. Bei der Stadtratsrundfahrt im September 2015 wurde auf Nachfrage berichtet, dass auch am Harthof die dort geforderte Tiefgarage zu 50% ...
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Wohnen und Mobilität VII Überdachte Fahrradständer in Höfen von Neubaugebieten und in Vorgärten zulassen

Antrag Die Lokalbaukommission befreit zukünftig großzügig den Bau von überdachten Fahrradabstellanlagen als Nebenanlage in Höfen von Neubaugebieten und in Vorgärten.   Begründung: Häufig sind attraktive und überdachte Fahrradabstellanlagen nur in Vorgärten und in Höfen möglich. Es ist für die Fahrradnutzung unattraktiv, täglich häufig genutzte Fahrräder laufend über Rampen in Tiefgaragen zu bringen und zu holen. Es gibt eine Vielzahl von ...
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Wohnen und Mobilität VI: Urbaner Freiraum fängt auf der Straße an – Anliegerinnen und Anlieger bei der Straßenplanung beteiligen

Antrag In städtischen Siedlungsgebieten werden die Straßenprofilierungen, insbesondere Anliegerstraßen in Bereichen, die für autofreies Wohnen, Genossenschaften und Baugemeinschaften reserviert sind, nach Möglichkeit nicht im Bebauungsplan sondern nach Vergabe der Grundstücke gemeinsam mit den künftigen Anliegerinnen und Anliegern geplant.   Begründung: Die zunehmende Verdichtung unserer Stadt verlangt nach neuen Freiraumkonzepten. Wir können es uns künftig nicht mehr leisten, wesentliche Anteile der ...
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Wohnen und Mobilität V: “Mobilität aus einer Hand” bei städtischen Wohnungsgesellschaften auch auf den Bestand ausweiten

Antrag 1. Die städtischen Wohnbaugesellschaften, erstellen, auch im Bestand Mobilitätskonzepte, beginnend mit Nachverdichtungsprojekten und weiten die Beteiligung am Projekt “Mobili-tät aus einer Hand” sukzessive auf ihren gesamten Wohnungsbestand aus. 2. Die dadurch frei werdenden Verkehrsflächen sollen zur Steigerung der Freiflächen-qualität im Quartier genutzt werden. Dieses Vorgehen sollte gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern geplant werden, um eine möglichst hohe Bereitschaft ...
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Wohnen und Mobilität IV Gemeinsam parken und dabei Baukosten senken

Antrag In den großen städtischen Siedlungsgebieten werden die erforderlichen Stellplätze in Gemeinschafts-Tiefgaragen errichtet. Bei der Ermittlung der erforderlichen Stellplätze wird der niedrigere Bedarf im Mietwohnungsbau, bei „autofreiem Wohnen“ sowie bei geförder-ten Wohnungen angesetzt. Ein Betrieb von Tiefgaragen durch die P&R-GmbH wird ge-prüft. Diese Regelung soll nach Möglichkeit auch in SoBoN-Gebieten Anwendung finden.     Begründung: In den großen städtischen Siedlungsgebieten ...
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Wohnen und Mobilität III Nachverdichten – preisgedämpften Wohnraum schaffen und grüne Innenhöfe schützen

Antrag 1. Die Verwaltung erstellt ein Konzept mit dem Ziel, unter definierten Voraussetzungen bei Nachverdichtung und Innenentwicklung auf zusätzliche Stellplätze zu verzichten und dabei gleichzeitig preisgedämpften Wohnraum schaffen zu können. 2. Für diese Fälle soll die reduzierte Stellplatzablöse entsprechend dem Dachgeschossausbau gelten.     Begründung: Im Jahr 2013 trat die BauGB-Novelle zur Stärkung der Innenentwicklung in den Städten in Kraft. ...
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