DEFAS-Monitore für Informationen über S- und U-Bahn

P R E S S E M I T T E I L U N G

 

Wer sich an den Schnittstellen von S-Bahn und U-Bahn bewegt – etwa in den Untergeschossen am Stachus oder am Marienplatz -, kennt das Problem: Zwar werden die Abfahrtszeiten der U-Bahnen auf Monitoren dargestellt, so dass sie im Vorübergehen auf einen Blick zu erkennen sind. Aber die S-Bahn-Abfahrtszeiten? Fehlanzeige.

Wer hier die tatsächlichen Abfahrtszeiten wissen will, muss sich schon zum Bahnsteig bewegen – ein umständlicher Zeitaufwand, der besonders bei den nicht gerade seltenen Betriebsstörungen der S-Bahn zu massenhaften vergeblichen Zusatzwegen führt. Doppelt lästig ist dieses Kommunikationsdefizit für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste, die all diese Wege mit dem Fahrstuhl zurücklegen müssen.

Stadträtin Katrin Habenschaden hat daher beantragt, an allen Stationen, die sowohl  S- als auch U-Bahnhof sind, sogenannte DEFAS-Monitore* zu installieren, die betriebsübergreifend und fahrgastfreundlich die Abfahrtszeiten der nächsten U- und S-Bahnzüge in Echtzeit anzeigen können. Zusätzlich sollen die Informationen möglichst auch an den Fahrstuhleingängen und damit auch für Mobilitätseingeschränkte zur Verfügung gestellt werden.

Katrin Habenschaden: „Das DEFAS wäre im Alltag aller Nutzer und Nutzerinnen des Münchner ÖPNVs eine wertvolle Hilfe, besonders jedoch für mobilitätseingeschränkte Personen, die damit die häufig äußerst komplizierten und langwierigen Strecken zwischen Oberflächen, Bahnsteigen und Zwischengeschossen vermeiden können. Es ist einfach nicht mehr zeitgemäß, an einem so stark frequentierten Knotenpunkt wie z.B. dem Marienplatz-Untergeschoss  keine Informationen über aktuellen S-Bahn-Abfahrtszeiten zur Verfügung zu stellen.“

*Durchgängiges Elektronisches Fahrgastinformations- und Anschlusssicherungs- System Bayern

 

 

 

 

 

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