Mittwoch, 26. September 2018

Erkenntnisse des Gefahrenatlas aufgreifen

(Pressemitteilung) Die Grünen – Rosa Liste haben heute die bisherigen Ergebnisse des SZ-Gefahrenatlas in zwei Anträgen aufgegriffen. Verkehrsexperte Paul Bickelbacher forderte die Stadt auf, endlich die, von der GRÜNEN Fraktion bereits im Mai 2013 beantragte, internetgestützte Münchner Radlbüro zur Beratung zu bringen. Bickelbacher beantragte außerdem, das Online-Beschwerdemanagement um den Bereich des Zufußgehens zu erweitern.

Paul Bickelbacher: „Die große Resonanz auf den Gefahrenatlas der Süddeutschen Zeitung demonstriert einmal mehr den Bedeutungszuwachs, den der Radverkehr in den letzten Jahren erfahren hat. Und natürlich deckt er zahlreiche Schwach- und Gefahrstellen im Münchner Radwegenetz auf, die die Stadt schleunigst untersuchen und beseitigen sollte. Darüber hinaus zeigt diese Initiative der SZ, dass es für derartige Beteiligungsformen einen erheblichen Bedarf gibt – auf den die Stadt jetzt endlich reagieren sollte!”

Darüber hinaus soll die Verwaltung die Eintragungen der SZ-Leser systematisch auswerten und die dokumentierten Gefahrenstellen zügig beseitigen. Da dies erhöhte Investitionen nötig machen wird, fordert Bickelbacher in einem weiteren Antrag, die Nahmobilitätspauschale auf 12,5 Millionen Euro pro Jahr zu erhöhen. Damit ergibt sich in Summe ein Betrag von 25 Millionen Euro im Jahr für Maßnahmen zur Förderung des Fuß- und Fahrradverkehrs. Dieser Betragt soll zudem noch ergänzt werden durch gesonderte Einzelbeschlüsse (z.B. für einzelne Brücken, Stege, Unterführungen und einzelne Radschnellwege).

Paul Bickelbacher hierzu: „Da mit der Beliebtheit des Verkehrsmittels Fahrrad natürlich auch die Anforderungen an die Infrastruktur gestiegen sind, brauchen wir auch entsprechende Investitionen. Eine Gesamtsumme von ca. 25 Millionen im Jahr für den Fuß- und Radverkehr erscheint angemessen, da selbst das Bundesverkehrsministerium für den Radverkehr eine Investitionssumme von 15 € pro Einwohner im Jahr empfiehlt.“

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