Ernährung, Esskultur und Kochen – Bildungsziele an städtischen Schulen

P R E S S E M I T T E I L U N G

Ernährung, Esskultur und Kochen – Bildungsziele an städtischen Schulen

Die Ernährungsbildung an den städtischen Schulen wird auf ein stabiles Fundament gestellt. SPD und Grüne – rosa liste haben die Einrichtung einer Vollzeitstelle im Referat für Bildung und Sport (RBS) beantragt, die sich um die Einbindung der Themen Ernährung, Esskultur und Kochen in den Alltag von Schulen und Kindertageseinrichtungen kümmern soll. Der Antrag fordert das RBS auf, ein Konzept zur Ernährungsbildung zu erarbeiten, das einige konkrete Eckpunkte beinhalten soll. Dazu gehört, an den Schulen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zum Thema Ernährung zu etablieren, geeignete Schulküchen zu Lernorten für pädagogisches Kochen zu machen und in Schullandheimen „Besser Essen-Projektwochen“ anzubieten. Auch außerschulische Einrichtungen wie etwa die städtischen Märkte sollen als Lernorte zum Thema Ernährung genutzt werden.

Stadträtin Sabine Krieger (Fraktion Die Grünen – rosa liste): „Schon im November 2011 hat der Stadtrat beschlossen, dem Thema Ernährung an den Schulen und Kindertageseinrichtungen mehr Gewicht zu verleihen. Nun schaffen wir auch die personellen Voraussetzungen, um den Beschluss mit Leben zu erfüllen. Gerade in einer Zeit, in der Fast Food und Fertigprodukte die Zubereitung von frischen Mahlzeiten immer mehr verdrängen, ist es wichtig über Ernährung und ihre Auswirkungen auf den menschlichen Körper, die Gesundheit und auf die Umwelt aufzuklären.“

Beatrix Zurek, stellv. bildungspolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion: „50 % Bio, möglichst regional, und 30 % Frischkost – diese für städtische Schulen in München verbindlichen Kriterien markieren ein einmalig hohes Niveau für die Schulverpflegung in Deutschland. Wir wollen jedoch nicht nur gesundes Essen in unseren Schulen, sondern auch Wissen über die Bedeutung von Ernährung vermitteln. Kinder und Jugendliche sollen außerdem die Möglichkeit haben, Essen und Kochen bewusst zu erleben, denn das Ernährungsverhalten wird schon in der Kindheit entscheidend geprägt.“

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