Fairtrade-Town München: Dem Titel Taten folgen lassen!

Die Grünen – rosa liste wollen, dass München in Sachen Fairtrade weiter seine Vorreiterrolle verteidigt. Sie fordern, dass die Referate und die Vergabestellen offenlegen, welche Standards derzeit bestehen und welche Ziele sie in der Zukunft anvisieren. Eine Anfrage soll außerdem klären, wie sehr sich städtische Empfänge an Nachhaltigkeitsfragen orientieren.

 

München ist offizielle Fairtrade-Town. Erst im Sommer 2015 ist der Titel von Transfair e.V. um vier Jahre verlängert worden. Die Initiative hierzu war ursprünglich von der grün-rosa Stadtratsfraktion und unter Federführung des damaligen dritten Bürgermeisters Hep Monatzeder ausgegangen. Seit dem Machtwechsel im Sommer 2014 ist das Thema Fairtrade leider zunehmend in den Hintergrund geraten.

Das muss sich ändern, findet das grün-rosa Bündnis und fordert in einem Antrag, dass die zuständigen Referate nebst der Vergabestellen offenlegen, welche Standards bei der Beschaffung von Textilien, Holz, (Grab-)Steinen u.v.m. existieren und welche Verbesserungsansätze für die Zukunft geplant sind. Außerdem fragt die Fraktion, inwiefern bei städtischen Empfängen auf Fairtrade-Standards geachtet wird.

„Die Auszeichnung Fairtrade-Town ist mit dem klaren Bekenntnis zum fairen Handel verbunden“, erklärt Hep Monatzeder, Stadtrat der Grünen – rosa liste.

„Die zuständigen Stellen etwa im Nord-Süd-Forum, aber auch im RGU, arbeiten höchst engagiert daran, München als Fairtrade-Town bzw. als Hauptstadt des Fairen Handels zu platzieren – zu Recht, denn München nimmt in vielen Aspekten eine Vorreiterrolle ein. Damit dies auch so bleibt, ist es aber unerlässlich, hier regelmäßig über den aktuellen Sachstand zu berichten, zu diskutieren und sich neue Ziele zu setzen. Denn es ist noch lange nicht auf allen Ebenen alles erreicht.“

 

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