Mittwoch, 20. September 2017

Familienzentrum „Elki“ retten!

Antrag

Die Landeshauptstadt München unterstützt und sichert mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln den Erhalt des Eltern-Kind-Zentrum „Elki“ in der Nordendstr. 53.

Begründung:
Laut Berichten der Süddeutschen Zeitung hat das Münchner Landgericht vergangenen Freitag der Klage einiger Nachbarn Recht gegeben, die gegen das Eltern-Kind-Zentrum Schwabing-Maxvorstadt (Elki) u.a. wegen Lärmbelästigung geklagt hatten.
Dabei hatte der Verein alles unternommen, um den Anwohner*innen entgegen zu kommen: Wände und Fußböden wurden schalldicht gedämmt, auf Abend- sowie Wochenendveranstaltungen wurde verzichtet, die Öffnungszeiten auf 9-18 Uhr wochentags beschränkt. Ursprünglich hatte eine Gruppe von sieben Nachbarn geklagt, fünf davon zogen ihre Klage noch während des Prozesses zurück.
Familienzentren wie das „Elki“ sind mit ihrer generationsübergreifenden Integrations-, Vernetzungs- und Unterstützungsleistungen für ein Stadtviertel von sehr großer Bedeutung und müssen darin von der Stadt München dringend unterstützt werden. Gerade im Umkreis dieses innerstädtischen Standortes gibt es kein vergleichbares Angebot. Es kann nicht sein, dass die Einzelinteressen einiger weniger ausschlaggebend für die Ausgestaltung des gemeinschaftlichen Miteinanders in einem Stadtviertel sein soll.
Die Stadt München muss hier einschreiten und alle erdenklichen Mittel nutzen, um den Erhalt des „Elki“ an diesem Standort zu sichern.

Wir bitten, wie in der Geschäftsordnung des Stadtrates vorgesehen, um eine fristgemäße Bearbeitung unseres Antrages.

 

Fraktion Die Grünen-rosa liste
Initiative:
Jutta Koller
Sabine Krieger
Oswald Utz
Katrin Habenschaden
Gülseren Demirel

Mitglieder des Stadtrates

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