Flexi-Wohnen auch für Suchtkranke zur Verfügung stellen

Antrag

Das Sozialreferat wird aufgefordert, für suchtkranke Menschen Flexiwohnungen zur Verfügung zu stellen, bzw. diese Zielgruppe in die Vermittlung und Vergabe von Flexiwohnungen und Wohnen für alle, aufzunehmen.

Begründung:

Eine Suchterkrankung bedeutet für die Betroffenen nicht selten auch Wohnungslosigkeit. Zum Teil bleibt ihnen nach therapeutischen Maßnahmen oft nur der Weg in Pensionen oder andere Objekte der Wohnungslosenhilfe.

Zum anderen Teil sind schwerst Suchtkranke bereits länger wohnungslos und wandern von Notschlafstellen über Kälteschutzprogramme wieder in Notschlafstellen usw..

Nicht nur für die Betroffenen ist dies eine verheerende Situation, es entsteht durch die Wohnungslosigkeit auch ein Rückstau für die sucht-therapeutischen Maßnahmenträger, die Plätze aufgrund des Drehtüreffektes und der mangelnden Unterkunftsmöglichkeit nicht neu vergeben können.

Gerade für Suchtkranke wäre neben der schwierigen Situation aufgrund der Suchterkrankung eine positive Wohnperspektive von großer Bedeutung. Darüber hinaus würde eine Aufnahme von Suchtkranken in die Maßnahmen der Wohnungslosenhilfe auch zu einer Entspannung der Suchthilfe mit ihren Hilfemaßnahmen führen.

Wir bitten, wie in der Geschäftsordnung des Stadtrates vorgesehen, um eine fristgemäße Bearbeitung unseres Antrages.

 

Fraktion Die Grünen-rosa liste

Initiative:

Lydia Dietrich

Anna Hanusch

Thomas Niederbühl

Mitglieder des Stadtrates

 

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