Fröttmaninger Heide: CSU setzt sich lapidar über Bürgerwillen hinweg

Mit ihrem Verhalten auf der Sitzung des Heideflächenvereins und mit ihrem Antrag vom 9. Juli macht die CSU mal wieder deutlich, dass sie auf die Verbindlichkeit von Bürgerdialogen und auf Naturschutz überhaupt nichts gibt.

Die CSU wirft das Wegekonzept und die Schutzzonen in der Fröttmaninger Heide, die schon längst mit der Bürgerschaft vereinbart waren, über den Haufen, und auch von einem Leinenzwang innerhalb besonders schutzbedürftiger Bereiche will sie nun nichts mehr wissen.

Sabine Krieger, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen – rosa liste, kommentiert hierzu: „Wir stehen weiter hinter dem Schutz dieser ökologisch wertvollen Landschaft und vor allem hinter den Absprachen mit der Münchner Bürgerschaft. Die Heideflächen in Fröttmaning sind im Münchner Norden einzigartig. Anwohner und Anwohnerinnen haben das erkannt und sich bewusst dafür entschieden, dass hier unter anderem Hunde an der Leine bleiben sollen und dass es eben Bereiche geben muss, in denen empfindliche Pflanzen und Tiere, beispielsweise Bodenbrüter, besonders geschützt werden. Warum überrumpelt die CSU die Bürgerschaft nun mit diesem Antrag und warum zögert sie nun die Ausweisung der Fröttmaninger Heide als Naturschutzgebiet hinaus? Wir werden entschieden dafür kämpfen, dass das Zonierungskonzept, an dessen Entstehung so viele beteiligt waren und um das hart gerungen wurde, nun auch tatsächlich umgesetzt wird.“

 

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