Funkkaserne nur für geflüchtete Frauen, Kinder und Junge Erwachsene

PRESSEMITTEILUNG

Geflüchtete Frauen, Kinder und Junge Erwachsenen müssen in der Erstaufnahme endlich und gerade in der derzeitigen Situation getrennt untergebracht werden. Das fordert heute – zum vielfach wiederholten Male – die Stadtratsfraktion Die Grünen – rosa liste in einem Antrag. Immer wieder haben die GRÜNEN auf allen Ebenen ein Mindestmaß an Standards in der Erstaufnahme gefordert. Die räumliche Trennung von Frauen mit und ohne Kindern sowie von jungen Erwachsenen (also Männer und Frauen ab 18 Jahren) ist dabei ein wesentliches Kriterium.

Fraktionsvorsitzende Gülseren Demirel: Was wir schon lange gebetsmühlenartig immer wieder gefordert haben, gilt heute um so mehr: Junge Frauen, Frauen mit ihren Kindern aber auch junge Männer sind dem in der Erstaufnahme derzeit herrschenden Chaos in besonderem Maße ausgeliefert. Viele haben bereits vor ihrer Flucht oder auf ihrem Fluchtweg Traumatisierungs- und/oder sexuelle Gewalterfahrung gemacht und sind auch deshalb stärker schutzbedürftig. Sie brauchen – wie immer wieder von GRÜNER Seite auf allen Ebenen gefordert – dringend räumlich getrennte Unterbringungsmöglichkeiten, die ihnen ein Minimum an Schutz bieten.

Stadträtin Jutta Koller: Da die auf dem Gelände der Funkkaserne verbliebenen Gebäude nun als Erstaufnahme ertüchtigt werden, bietet es sich eindeutig an, hiermit die räumliche Trennung zu vollziehen und die genannte Zielgruppe dort unterzubringen. Um ein Mindestmaß an Alltagsgestaltung zu gewährleisten soll dort außerdem (und zusätzlich zu den extern dringend benötigten Angeboten) ein niedrigschwelliges Jugendhilfeangebot sowie Spielmöglichkeiten für die Kinder geschaffen werden. Das ist unabdingbar, um die dort untergebrachten zumeist sehr jungen Menschen nicht völlig sich selbst zu überlassen.

 

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