Für den direkten Draht zur Bürgerschaft – BA-Geschäftsstellen stärken

Die Grünen – rosa liste fordern, dass die Verwaltung ein Konzept entwickelt, das die Arbeit in den BA-Geschäftsstellen attraktiver macht. Sie fordern Aufstiegsmöglichkeiten und einen Springer*innenpool für den Krankheitsfall.

Die BAs sind wichtig für die Stadtgesellschaft, denn die Bevölkerung wächst und das Interesse an direkter Beteiligung auch.

Umso unglücklicher also der Umstand, dass augenblicklich alle BA-Geschäftsstellen nicht ausreichend besetzt sind. Die Folge: Kolleg*innen kompensieren und springen ein, so gut sie können.

Eine schnelle Nachbesetzung von freien Stellen ist ebenso wenig vorgesehen wie ein direkter Aufstieg von einer normalen BA-Betreuung zur Leitung einer Geschäftsstelle oder eine Höherstufung der stellvertretenden Leitung als Zwischenschritt.

„Das muss sich ändern“, findet die Stadtratsfraktion die Grünen – rosa liste und fordert deshalb, dass die Verwaltung ein Konzept entwickelt, um die Arbeit in den BA-Geschäftsstellen attraktiver zu machen. Bessere Aufstiegschancen innerhalb der Geschäftsstellen und ein Springer*innenpool, um Ausfälle von Personal stadtweit besser zu kompensieren sind die Kernforderungen des Antrags.

Anna Hanusch, Stadträtin der Grünen – rosa liste und Vorsitzende des BAs Neuhausen/Nymphenburg, erklärt hierzu:

„Die BAs sind die unterste Ebene der legislativen Demokratie in München. Die gewählten Mitglieder leisten durch ihr Engagement einen entscheidenden Beitrag für ihr Viertel. Um die Mitglieder in ihrem Handeln zu unterstützen, benötigen sie funktionierende Geschäftsstellen. Es darf nicht sein, dass ihre Arbeit wochenlang brach liegt, nur weil eine Geschäftsstellenleitung krank ist“.

 

 

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