Mehr Durchblick im Einblick

Die Stadtverwaltung überarbeitet das Rats-Informations-System. Grün-rosa will hierbei „Code für München“ mit ins Boot holen.

Im Münchner Rats-Informationssystem (RIS) können sich die Münchnerinnen und Münchner über alle Themen rund ums Rathaus informieren. Klingt erst mal gut. In der Praxis ist das RIS ein unübersichtlicher Daten-Dschungel, in dem sich Bürgerschaft, Politik, Verwaltung und Medien regelmäßig verirren.

„Das RIS muss deutlich benutzerfreundlicher werden“, fordert die Stadtratsfraktion die Grünen – rosa liste. Sie will, dass die Verwaltung das zivilgesellschaftliche Projekt „Code für München“ in den Arbeitsprozess miteinbezieht.

„Code für München hat mit der Seite ‘München transparent’ gezeigt, dass man Stadtpolitik umfassend und trotzdem einfach darstellen kann. Die Stadt kann hier nur profitieren“, so Florian Roth, Fraktionsvorsitzender der Grünen – rosa liste.

Bereits im Februar 2014 startete die Open Knowledge Foundation Deutschland das Projekt „Code for Germany“ in acht Städten, eine davon München. Hier entwickeln Expertenteams Apps, die helfen sollen, die Arbeit von Verwaltungen und Behörden transparenter zu machen.

„Die Stadt muss diese Expertise unbedingt für sich nutzen, wenn sie für alle Beteiligten eine befriedigende Lösung finden will“, sagt Roth.

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