Gasteig Ausweichquartier: Eine gute Lösung darf auch ein paar Wochen länger dauern

P R E S S E M I T T E I L U N G

Die Vertagung des Beschlusses über das Gasteig-Ausweichquartier ist nach Auffassung der Grünen – rosa liste weder Anlass zur Sorge noch zu einem parteipolitischen Hickhack.
Fraktionsvorsitzende Gülseren Demirel bewertete die aktuelle Entwicklung bei der Planung des Gasteig-Umzugs als wichtigen Fortschritt bei der Findung einer für alle Beteiligten akzeptablen Lösung: „Wir freuen uns, dass unsere Bemühungen um eine Integration der Bestandsmieter in der Hans-Preißinger-Str. 8 nicht umsonst gewesen sind. Die Möglichkeit, die Stadtbibliothek an einem zentralen Ort in Haidhausen, im Motorama, zu belassen, nimmt etwas Druck von der Hans-Preißinger-Straße. Wir bedanken uns aber vor allem bei dem Architektenbüro Bachmann für die Planskizze, die möglichst vielen der vor Ort tätigen Künstler, Handwerker und Dienstleister die Chance eröffnen würde, auf dem Gelände weiterzumachen.“
Ihr Kollege im Fraktionsvorsitz, Dr. Florian Roth, ergänzt: „Für ein solches Konzept, das letztlich allen zu Gute kommen wird, aber natürlich sorgfältig geplant werden muss, ist auch eine kleine Verzögerung im Zeitplan zu akzeptieren. Es gibt jetzt jedenfalls keinen Anlass für einen kleinlichen Streit um etwaige Auswirkungen der Vertagung auf die Gemütsverfassung von Herrn Gergiev. Anscheinend ist in der Groko die Bereitschaft, sich gegenseitig etwas übel zu nehmen unverändert hoch – für die Verlässlichkeit der Münchner Kulturpolitik ist das eine Belastung.“

hp8weba

StadträtInnen der Grünen bei einer Besichtigung der HP8 in Begleitung einiger dort ansässiger Künstler und Handwerker.

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