Gasteig-Ausweichquartier Hans-Preißinger-Straße: Grüne wollen Vielfalt erhalten und Bestandsnutzungen zu einem zweiten Kreativquartier weiterentwickeln

P R E S S E M I T T E I L U N G

Anlässlich des Beschlusses des Gasteig-Aufsichtsrates, dem Stadtrat das Geländes der Stadtwerke an der Hans-Preißinger-Straße 8 als Interimsstandort während der Sanierung zu empfehlen, haben Die Grünen – rosa liste ihre Forderung erneuert, möglichst viele der existierenden Mieternutzungen zu erhalten. Fraktionsvorsitzender Dr. Florian Roth und Fraktionsvorsitzende Gülseren Demirel warnten vor einer „tabula rasa“-Lösung auf Kosten der Bestandsnutzungen und forderten, gemeinsam mit den KünstlerInnen und Gewerbetreibenden des „HP8“ nach Lösungen zu suchen.

Dr. Florian Roth: „Das Gelände Hans-Preißinger-Straße 8 ist geeignet, einigen Gasteignutzungen ein Ausweichquartier zu bieten. Der Stadtrat sollte sich aber zum Ziel setzen, die gewerbliche und kulturelle Vielfalt des Areals so weit wie irgend möglich zu bewahren. Dabei muss auch der Gasteig Kompromisse machen. Langfristig streben wir an, auf dem Gelände Wohnen, Kultur und Gewerbe zu einer interessanten Mischung zu vereinen und dazu einen städtebaulichen Wettbewerb auszuschreiben. Die kulturellen Nutzungen, die jetzt entstehen werden, können dabei auch den Weg bereiten – zu einem zweiten Kreativquartier, das München ebenso dringend braucht wie seine Hochkultur.“

Gülseren Demirel: „In der HP8 ist durch zivile Initiative ein Kreativquartier entstanden, das Künstler, Handwerker und Dienstleister mit teilweise beträchtlichem Einsatz gemeinsam geschaffen haben. Gerade kleine Startups haben hier eine Chance. 324 Menschen verdienen hier ihren Lebensunterhalt. Solche Orte haben eine kulturelle Bedeutung – die Stadt darf sie nicht einfach plattmachen. Wir verlangen eine Lösung mit den Betroffenen zu entwickeln.“

 

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