Gasteig-Sanierung braucht breiten Konsens: Grüne bitten OB um interfraktionelles Treffen

P R E S S E M I T T E I L U N G

Grünen-Fraktionschef Dr. Florian Roth hat gefordert, eine klare politische Entscheidungsgrundlage für die Sanierung des Gasteigs herzustellen. Dr. Roth hat daher OB Reiter gebeten, noch vor dem nächsten Ältestenrat zu einem interfraktionellen Treffen über die Zukunft des Kulturzentrums einzuladen.
Dr. Roth beklagte, dass seit der gerichtlichen Aufhebung der Vergabe plötzlich die verschiedensten und zum Teil auch abwegige Pläne über den Charakter der Sanierung und das weitere Procedere im Raum stünden. Hier gelte es nun einen klaren Fahrplan zu entwickeln, der auch von einer breiten Stadtratsmehrheit getragen werde.
„Die Grünen – Rosa Liste“, so Dr. Roth, „legen Wert darauf, dass der Gasteig nicht nur ein Tempel der Hochkultur ist. Entsprechend darf eine Sanierung und Modernisierung nicht nur der Philharmonie zugutekommen, sondern muss auch den Hunderttausenden etwas bringen, die jedes Jahr die Bibliotheken und die Veranstaltungen der Volkshochschule in Anspruch nehmen. Auch die neuen Nutzungsmöglichkeiten im Eingangsbereich und auf dem Dach mit seinem einzigartigen Blick auf die Stadt sollten nicht einfach aufgegeben werden. Die Vorschläge der SPD, die Sanierung im Wesentlichen auf die Verbesserung der Akustik zu reduzieren, halte ich daher für falsch – und ich warne davor, das neue Vergabeverfahren durch öffentliche Spekulationen über die rechtlichen Auswirkungen von Jury-Entscheidungen erneut in ein juristisches Minenfeld zu verlagern.
Der Stadtrat steht nach dem Scheitern der ersten Vergabe der Gasteig-Sanierung vor schwierigen juristischen Fragen. Hier ist der OB gefragt, einen möglichst breiten Konsens herzustellen und die Diskussion in das richtige Fahrwasser zu lenken.“

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