Grüne fordern rasche Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs

P R E S S E M I T T E I L U N G

Zum Auftakt des Radl-Bürgerbegehrens haben Die Grünen – rosa liste erneut beantragt, einige besonders störende und hinderliche Lücken im Radverkehrsnetz zu schließen. Darunter befindet sich auch die Elisenstraße zwischen Luisenstraße und Lenbachplatz, wo das in Gründung befindliche Radl-Bürgerbegehren heute bereits symbolisch einen Radstreifen abmarkiert hat.
Weitere Lücken im städtischen Radverkehr, die auf der Liste der Grünen – rosa liste stehen, sind:

– Maximilianstraße zwischen Altstadtring und Residenzstraße
– Zweibrückenstraße zwischen Ludwigsbrücke und Isartorplatz
– Färbergraben/Altheimer Eck zwischen Oberanger und Damenstiftstraße
– Paul-Heyse-Straße zwischen Bayer- und der Schwanthalerstraße.

Stadtrat Herbert Danner forderte von der Stadt, endlich aktiv zu werden, um den Komfort und die Sicherheit für Radfahrer und Radfahrerinnen zu erhöhen: „Beispiel Elisenstraße: Hier hat der Stadtrat bereits im April 2017 beschlossen, eine vertiefende Untersuchung in Auftrag zu geben. Mit der eigentlichen Umsetzung der Radverkehrsanlagen in der Elisenstraße hätte bereits Ende 2017 begonnen werden können. Aber passiert ist bislang rein gar nichts – das ist inakzeptabel! Die Maximilianstraße ab Altstadtring, die Paul-Heyse-Straße zwischen Bayer- und Schwanthalerstraße sowie die Zweibrückenstraße sind seit langem als gefährliche Radfahrer-Engstellen bekannt. Hier muss schleunigst etwas geschehen, wenn die Beschlüsse des Stadtrats zur Förderung des Radverkehrs und zur Senkung des Unfallrisikos nicht reine Lippenbekenntnisse gewesen sein sollen. Am Färbergraben bietet sich durch die Gestaltung des neuen Georg-Kronawitter-Platzes die Chance, ihn in beide Richtungen für den Radverkehr zu öffnen – und zwar als Sofortmaßnahme, da keine baulichen Veränderungen nötig sind.“

Die grün-rosa Fraktion fordert in einem weiteren Antrag ein Hearing zum Thema „Verkehrssicherheit im innerstädtischen Radwegenetz“ durchzuführen.
Herbert Danner: „Um die innerstädtische Mobilität entscheidend zu Gunsten des umweltfreundlichen Verkehrs zu verändern, ist es dringend erforderlich, gerade das Sicherheitsgefühl Kindern, Jugendlichen und Älteren zu verbessern, die sich aufgrund der Übermacht des Kfz-Verkehrs oft unsicher auf dem Fahrrad fühlen.“

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