Grüne – rosa liste protestieren gegen Abschiebung eines städtischen Berufsschülers

P R E S S E M I T T E I L U N G

Die Stadtratsfraktion Die Grünen – rosa liste protestiert gegen die Inhaftierung und geplante Abschiebung von Ramazan M. Der 22-jährige Afghane ist Schüler der städtischen Berufsschule an der Balanstraße und hat gute Aussichten, im Sommer seinen Mittelschulabschluss zu schaffen.
Stadträtin Jutta Koller hat in einem Schreiben an Innenminister Herrmann und an Staatssekretär Eck darum gebeten, die offenkundig sehr guten Integrationschancen des jungen Mannes bei der Entscheidung über seinen Aufenthaltsstaus zu berücksichtigen. Jutta Koller: „Erneut wird in Bayern ein junger Mensch Opfer einer politischen Hardliner-Strategie, der beste Aussichten hat, sich in unsere Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Allenthalben hört man aus der Wirtschaft Klagen über fehlende Fachkräfte und aus der Staatsregierung Beteuerungen, dem abhelfen zu wollen. Welchen Sinn macht da eine solche Abschiebung – noch dazu in ein Land, das in großen Teilen als unsicher gelten muss? Der blinde Eifer, mit dem die Staatsregierung Abschiebungen vollzieht, hat längst jedes vernünftige Maß verloren. Wenn Menschen, die sich hier nachweislich integrieren können und wollen, so mies und unmenschlich behandelt werden, kann die große politische Aufgabe der Integration nicht gelingen.“

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