Grüne fordern langfristige Planung für die Münchner Kinderheime

P R E S S E M I T T E I L U N G

Die Grünen – rosa liste sehen gravierende Problem auf die Münchner Kinderheime zukommen. Grund, für die Sorge sind zum einen die anhaltend niedrigen Zinsen, weswegen es auch Stiftungen schwerer fällt, Renditen in ausreichender Höhe zu erwirtschaften. Nach Informationen von Stadtrat Oswald Utz erhalten die drei Kinderheime, die in München auf Stiftungsbasis (das Münchner Waisenhaus, das Münchner Kindl-Heim und das Marie-Mattfeld-Haus in Oberammergau) betrieben werden, derzeit immer weniger Geld von ihren Trägern.
Zum anderen haben die Kinderheime aufgrund langer Stellenbesetzungsverfahren Probleme ausreichend pädagogisches Personal zu gewinnen.
Stadtrat Utz hat daher beantragt, dem Stadtrat die aktuelle Situation der Münchner Kinderheime darzustellen und dabei auch auf den Zustand der Immobilien einzugehen. Das Sozialreferat soll außerdem einen 10-Jahresplan zur Zukunft der Kinderheime und der bestehenden Gesellschaftsformen entwickeln.

Oswald Utz: „Die Stadt muss jetzt mit der Entwicklung eines Konzepts für die Münchner Kinderheime beginnen, denn die Probleme bei der Finanzierung und der Personalgewinnung sind immer deutlicher zu erkennen. Es ist davon auszugehen, dass München nicht die einzige Stadt ist, in der diese Probleme auftreten, weswegen Praxisbeispiele aus anderen Städten in die Überlegungen mit einbezogen werden sollten. Besonderes Augenmerk soll v.a. darauf gelegt werden, ob die bestehenden Gesellschaftsformen zukunftsfähig und in der heutigen Zeit noch sinnvoll sind.“

 

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