Grüne – rosa liste beantragen Erweiterung der Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen.

P R E S S E M I T T E I L U N G

Mit dem Erfolg wächst die Verantwortung
Grüne – rosa liste beantragen Erweiterung der Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen.

Die Stadtratsfraktion Die Grünen – rosa liste und die SPD-Fraktion haben eine deutliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen (KGL) beantragt. Stadtrat Thomas Niederbühl und Fraktionsvorsitzende Lydia Dietrich begründeten die Initiative mit den erweiterten Aufgaben der KGL, die mit dem ursprünglichen Tätigkeitsfeld nicht mehr vergleichbar seien.

Anlässlich des Empfangs zum 10jährigen Bestehens der KGL am gestrigen Montag, den 17.9., herrschte allgemein großes Lob und Anerkennung für deren Leistungen, die auch weit über die Grenzen der Stadt hinaus Beachtung finden. Mit der Anerkennung, so Lydia Dietrich und Thomas Niederbühl, seien aber auch Erwartungen und Wünsche an die KGL gestiegen, die sie mit der bisherigen Ausstattung nicht mehr erfüllen könne.

Thomas Niederbühl: „Die KGL hat mittlerweile z.B. bei fast allen größeren Vorhaben und Projekten der Community ein zentrale Unterstützungsfunktion, kümmert sich erfolgreich, aber zeitintensiv um die Vernetzung der Antidiskriminierungsstellen, muss einen drastisch gestiegenen Bedarf an Lebenspartnerschaftsberatungen und an Fachberatungen für die Verwaltung bewältigen, soll darüber hinaus noch bei den Fachthemen Alter, Jugend, Lesbenschwerpunkt, Interkulturelle Öffnung der Community die Weichen stellen – und vieles mehr. All das ist mit der bisherigen Ausstattung nicht mehr zu gewährleisten.“

Lydia Dietrich: „Die bisherigen zwei Planstellen reichen für die erweiterten Aufgaben nicht aus. Wir beantragen für die KGL daher die Aufstockung um eine ganze Planstelle für den Schwerpunkt Schwule, die Aufstockung auf eine halbe Stelle für die Teamassistenz, den Umzug in neue größere Räume sowie eine Höhergruppierung der Leitungs- und Sachbearbeitungsstellen.“

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