Dienstag, 25. September 2018

Grüne – rosa liste wollen Stattpark Olga erhalten

P R E S S E M I T T E I L U N G

Die Grünen – rosa liste wollen das alternative Wohnprojekt „Stattpark Olga“ retten. „Die Olga“ steht vor dem Aus, weil sie Ende August ihren jetzigen Standplatz am Ratzingerplatz verlassen muss und die Stadt bisher noch keine Alternative zugesagt hat.
Dominik Krause, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der grün-rosa Stadtratsfraktion hat daher vorgeschlagen, den Parkplatz am Siemens-Sportpark an den Stattpark Olga zu vermieten. Wegen des Zeitdrucks wendet sich Krause mit einem Antrag zur dringlichen Behandlung an den Feriensenat des Stadtrats am 8. August.
Dominik Krause: „Der Stattpark Olga begreift sich als offenes Projekt, das alternative Wohnformen aufzeigt, sich für das Viertel öffnet, kulturelle Angebote macht und einen unkommerziellen Freiraum schafft. Er ist an seinen bisherigen Standorten stets auf positive Resonanz gestoßen und wurde von den Anwohnerinnen und Anwohnern als Bereicherung des Stadtviertels wahrgenommen.
Der jetzige Standplatz muss wegen beginnender Baumaßnahmen verlassen werden. Gespräche über neue Standorten hatten bisher keinen Erfolg, denn die Stadt bot nur ein Grundstück weit draußen an der Stuttgarter Autobahn an – isoliert von der Nachbarschaft und für die in Obersendling zur Schule gehenden Kinder von Olga ein viel zu weiter Schulweg.
Mit dem Parkplatz am Herrmann-von-Siemens-Park gibt es dagegen einen Standort, der schnell und unkompliziert genutzt werden könnte. Gerade mit einer Öffnung des Parks für eine vorübergehende Sportnutzung, wie von der SPD-Fraktion beantragt, wäre der Stattpark Olga eine Ergänzung und Bereicherung für die Nutzung der Anlage, ohne die weitere Entwicklung des Parks irgendwie zu beeinträchtigen.“

 

 

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