Donnerstag, 23. November 2017

Grüne verlangen ernsthafte Debatte um MVV-Tarife

P R E S S E M I T T E I L U N G

Kein Anlass zum Schenkelklopfen, sondern ein ernst zu nehmender Vorschlag ist nach Auffassung der Fraktion Die Grünen – rosa liste die Initiative von Bürgermeister Schmid, die MVV-Preise für ein Jahr einzufrieren. Fraktionschef Dr. Florian Roth und Stadtrat Paul Bickelbacher wiesen darauf hin, dass es angesichts des zögerlichen Leistungsausbaus beim MVV, der vielen Verspätungen und des teilweise veralteten Fuhrparks keine Selbstverständlichkeit sei, jedes Jahr die Preise zu erhöhen.

Paul Bickelbacher: „Die Grünen – rosa liste haben bereits im vergangenen Jahr keinen Grund für eine erneute Preiserhöhung gesehen und auch entsprechend abgestimmt. Mittel- und langfristig sind Nullrunden aber wohl kein geeignetes Instrument um den Öffentlichen Nahverkehr für mehr Menschen attraktiv zu machen. Dazu ist eine Reform der Tarifstruktur notwendig, etwa die Einführung eines 365 €- Tickets, wie wir sie bereits vor über zwei Jahren beantragt haben. In einem ersten Schritt könnte ein Alltags-Jugendticket für Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende eingeführt werden, so wie es in Hessen bereits existiert.“

Dr. Florian Roth: „Die SPD ist auf dem Holzweg, wenn sie eine kritische Haltung gegenüber den routinemäßigen Preiserhöhungen des MVV zum Anlass für faule Witze nimmt. Wir fordern die CSU und SPD auf, das Problem der MVV-Tarife nicht zu einer weiteren Folge ihres Komödienstadels zu machen sondern sich ernsthaft mit der Sache auseinanderzusetzen.

 

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