Die Grünen – rosa liste sagen den Plastiktüten den Kampf an

P R E S S E M I T T E I L U N G

Die Grünen – rosa liste haben beantragt, der massenhaften, gedankenlosen Verschwendung von Plastiktüten und deren schädlichen Konsequenzen für Mensch und Natur entgegenzutreten. Zusammen mit dem Einzelhandel und anderen Unternehmen soll die Stadt einen runden Tisch einberufen, um „Wege zur Einkaufstasche und weg von der Plastiktüte zu finden.“ In einer Kampagne soll sich die Stadt mit der gleichen Zielsetzung zudem an die Öffentlichkeit wenden und in ihrem eigenen Einflussbereich ausschließlich nur noch Mehrwegtaschen verwenden, die aus nachhaltiger Produktion stammen.
Stadträtin Katrin Habenschaden begründete den Antrag mit den negativen Folgen des hohen Plastiktütenkonsums und von Plastik allgemein auf Mensch und Natur, die in jüngster Vergangenheit durch einige Entwicklungen auf nationaler und europäischer Ebene erneut auf die Tagesordnung gerückt sind. So hat das EU-Parlament im Frühjahr 2015 eine Richtlinie beschlossen, die die Mitgliedstaaten verpflichtet, den Verbrauch von leichten Plastiktüten (mit einer Dicke zwischen 0,05 und 0,015 Millimetern) zu verringern. In Deutschland trifft das auf große Zustimmung: Nach eine Umfrage von YouGov finden es 81% der Befragten gut, zukünftig auf Plastiktüten Gebühren zu erheben – ein Instrument, mit dem sich der Pro-Kopf-Verbrauch der Tüten erfahrungsgemäß wirksam einschränken lässt.
Katrin Habenschaden: „Plastiktüten werden mit einem erheblichen Aufwand an Rohstoffen und Energie produziert, aber meist nur für ein paar Minuten verwendet, bevor sie im Müll landen.
Gerade die Berichte über die katastrophalen Plastikberge in unseren Gewässern und letztendlich in den Weltmeeren und über deren Auswirkungen auf die Biosphäre haben eine der Folgen des hohen Plastiktütenkonsums und die Notwendigkeit des Handelns drastisch vor Augen geführt. Aber auch bei uns gelangen Plastiktüten millionenfach in die Umwelt. Wir müssen Schluss machen mit dem automatischen Griff zur Plastiktüte, zu der es ja eine einfache Alternative gibt: Die gute alte Einkaufstasche – gerne aus nachwachsenden Rohstoffen.“

 

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