Grünes Antragspaket zur Stärkung des MBQ und des Dritten Arbeitsmarkts

P R E S S E M I T T E I L U N G

Die Stärkung der Dritten Arbeitsmarkts und des Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramms ist das Ziel eines dreiteiligen Antragspakets von Stadträtin Lydia Dietrich.
Dietrich will zum einen sicherstellen, dass die Träger der MBQ-Projekte besser in die Beratungs- und Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Dazu sollen regelmäßige institutionalisierte Informations- und Diskussionsrunden geschaffen werden sowie Abgleichgespräche über Ausgestaltung, Veränderungen, Entscheidungen und Finanzierung des MBQ.
In einem weiteren Antrag fordert Dietrich, gleichstellungspolitische Aspekte stärker in die Umsetzung des MBQ zu implementieren. Gemeint ist damit vor allem die Förderung von Projekten im Hauswirtschafts- und Gastronomiebereich – klassische Bereiche, um Frauen nach Langzeitarbeitslosigkeit zu qualifizieren, Perspektiven zu schaffen und wieder in den Arbeitsmarkt zurückzuführen.
Darüber hinaus will Dietrich auch Projekte, die sich nicht im MBQ befinden, in die Förderung des Dritten Arbeitsmarkts aufnehmen. Der bisherige Ausschluss von sozialen Betrieben vom Dritten Arbeitsmarkt sei politisch unklug, so Lydia Dietrich, denn gerade im Bereich der Sozialen Betriebe fänden sich Projekte, die bei der Integration von Langzeitarbeitslosen seit Jahren Hervorragendes leisten.
Lydia Dietrich: „Die Trägerlandschaft des MBQ bildet in ihrer Vielfalt den Kern der Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungspolitik. Sie stärker in die Planungen und Weiterentwicklung des MBQ einzubeziehen – und zwar auf Augenhöhe – ist sinnvoll, denn die Projektträger wissen aus der Praxis, wie die Beschäftigung und Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen oder Menschen mit unterschiedlichen Hemmnissen am besten zu gestalten ist.“

 

 

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