House of Food: Neue Offensive für mehr Bio-Lebensmittel

P R E S S E M I T T E I L U N G
26. April 2018

Stadträtin Sabine Krieger hat eine neue Initiative zur Förderung des Konsums von Bio-Lebensmitteln gestartet. Mit einem „House of Food“ – nach dem Vorbild von Kopenhagen – sollen durch individuelle Beratung und Fortbildung alle öffentlichen Küchen in München weitgehend auf Bio-Lebensmittel umgestellt werden – und das möglichst kostenneutral.
„Die Umstellung des Essensangebots auf ökologische Produkte erfordert mehr als einfach die konventionellen Lebensmittel durch ökologische zu ersetzen“, so Sabine Krieger, „denn dies würde Mehrkosten von 20 – 30 % verursachen und entsprechende Widerstände provozieren. Sinnvoller ist es, die gesamte Produktionsstruktur der Küchen zu verändern, weitgehend auf saisonale Bioprodukte zurückzugreifen und den Küchenverantwortlichen entsprechendes Knowhow zu vermitteln, damit das Speisenangebot vielfältig und interessant bleibt.“
Die Hauptaufgabe des „House of Food“ soll es daher sein den ökologischen Umbau öffentlicher Küchen voranzutreiben und entsprechende Fortbildungen anzubieten – etwa eine Analyse von Budget und Wirtschaftlichkeit oder Methoden zur Minimierung der Lebensmittelverschwendung.
Auch in Berlin sind die Mehrheitsfraktionen übereingekommen, nach dem Vorbild Kopenhagens ein entsprechendes Modellprojekt mit Großküchen und Caterern zu starten.
In einem weiteren Antrag fordert Sabine Krieger ein Fortbildungs- und Förderprogramm für die Münchner Betriebsrestaurants, die Bio-Lebensmittel in ihr Speisenangebot aufnehmen möchten.
Sabine Krieger: „Es gibt ca. 1000 Kantinen in München – ein großes Potential! Individuelle Beratungsangebote und Anfangsförderungen können bei der Umstellung auf Bio helfen. Das haben schon die Fortbildungen in den Kindertagesstätten gezeigt. Die Biostadt München sollte deshalb für Verantwortliche aus der Gemeinschaftsverpflegung im ganzen Stadtgebiet ein Fortbildungsangebot entwerfen und bereitstellen.“

 

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