Inklusive öffentliche Räume nicht nur in Freiham berücksichtigen, sondern standardmäßig auch bei aktuellen/künftigen Bauleitplanverfahren und beim Umbau wichtiger Plätze.

Antrag:

Die Ziele und Leitlinien für den öffentlichen Raum im inklusiven Stadtteil Freiham (Broschüre Freiham – ein inklusiver Stadtteil) einschließlich der öffentlichen Wege und Straßen, sind bei allen künftigen Bauleitplanverfahren als festes Planungsinstrument zu berücksichtigen. Soweit möglich, sollen diese Ziele auch noch bei der Planung und baulichen Umsetzung öffentlicher Räume bereits gesatzter B-Pläne berücksichtigt werden, falls dies verfahrenstechnisch möglich ist.
Auch bei aufwendigen Umbaumaßnahmen bereits existierender Straßen und Plätze (z. B. Sendlinger- Tor-Platz, Siegestor, Hanns-Seidl-Platz, Truderinger Straße, …) sollen diese inklusiven Ziele und Leitlinien berücksichtigt werden.

Begründung:
Die inklusiven Leitlinien und Ziele für den öffentlichen Raum in Freiham sind politisch unumstritten und beispielgebend für humane urbane Planungsprozesse. Es gibt keine stichhaltigen Gründe, warum diese wegweisenden Ziele nicht auch in anderen neuen Baugebieten mit geringeren Einwohnerzahlen und bei größeren Umbaumaßnahmen bestehender Straßen und Plätze soweit wie möglich umgesetzt werden sollen. Eine frühestmögliche Berücksichtigung dieser Ziele bei allen wesentlichen Planungsprozessen führt zu erhöhter Lebensqualität vieler Menschen, und vermeidet ggfs. zu einem späteren Zeitpunkt teure Umplanungs- und Umbaumaßnahmen.

 

Fraktion Die Grünen-rosa liste
Initiative:
Herbert Danner, Paul Bickelbacher, Anna Hanusch, Sabine Nallinger,
Mitglieder des Stadtrates

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