Inobhutnahme Jugendlicher mit Migrationshintergrund

Antrag

Inobhutnahme Jugendlicher mit Migrationshintergrund
Das Sozialreferat wird – in Kooperation mit den Jugendschutzstellen – gebeten, darzustellen:

1. Wie sind die Zahlen der Inobhutnahme von Jugendlichen mit Migrationshintergrund – in Jugendschutzstellen bzw. in der stationären Jugendhilfe?

2. Gibt es Informationen darüber, wie viele Jugendliche mit Migrationshintergrund eine Maßnahme der Schutzstelle oder der stationären Jugendhilfe abbrechen?

3. Wenn ja, gibt es eine Differenzierung zwischen dem Abbruch einer Maßnahme durch Mädchen und durch Jungen?

4. Ist es richtig, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund, besonders Mädchen, Hilfen sehr spät in Anspruch nehmen?

5. Wenn ja, gibt es konzeptionelle Überlegungen, um gegenzusteuern und Jugendliche mit Migrationshintergrund besser zu erreichen, damit sie andere Hilfsangebote annehmen?
Begründung

In regelmäßigen Abständen werden wir mit der Aussage konfrontiert, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund, die in Obhut genommen wurden, diese Maßnahme abbrechen. Um einschätzen zu können, ob verbesserte Angebote – besonders, was die Erreichbarkeit und der Schutz von Jugendlichen mit Migrationshintergrund betrifft – erforderlich sind, ist eine Faktenbasis erforderlich.

Bündnis 90/Die Grünen – rosa liste

Initiative:
Gülseren Demirel
Siegfried Benker
Lydia Dietrich
Dr. Florian Roth
Dr. Florian Vogel, Stadtrat

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