Installation einer Induktiven Höranlage (Hörhilfsmittel) im kleinen Sitzungssaal und im Raum 209 des Rathauses

Antrag

Das Direktorium stattet den kleinen Sitzungssaal und den Raum 209 im Rathaus mit einer Induktiven Höranlage aus, angelehnt an die Ausstattung im großen Sitzungssaal.

 

Begründung:

Art. 9 der UN-Behindertenrechtskonvention schreibt die volle Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen vor.  Für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen müssen die Kommunen die Räumlichkeiten in ihren öffentlichen Gebäuden grundsätzlich barrierefrei ausstatten.
Durch den Einbau von induktiven Höranlagen können auch hörbehinderte Menschen, die mit Cochlea-Implantaten (CI) oder Hörgeräten mit T-Spule versorgt sind, sowie auch schwerhörige Personen mittels Kopfhörern an Sitzungen teilnehmen.
Der große Sitzungsaal des Rathauses ist bereits mit einer vorbildlichen induktiven Höranlage ausgerüstet, die von Menschen mit Höreinschränkungen regelmäßig genutzt wird. Im Raum 209 tagt monatlich die Vorsitzendenrunde des Behindertenbeirats. Auch im kleinen Sitzungssaal finden Veranstaltungen und Empfänge statt. Von Hörbeeinträchtigungen sind ein hoher Prozentsatz, insbesondere älterer Menschen betroffen.
Die Teilnahme an Veranstaltungen, Sitzungen und Empfängen im Rathaus sollte grundsätzlich allen Menschen mit Hörbehinderungen ermöglicht werden, indem die Räumlichkeiten nachträglich barrierefrei mit einer induktiven Höranlage ausgestattet werden.
Wir bitten, wie in der Geschäftsordnung des Stadtrates vorgesehen, um eine fristgemäße Bearbeitung unseres Antrages.

Fraktion Die Grünen-rosa liste
Initiative:
Oswald Utz
Jutta Koller
Gülseren Demirel
Dr. Florian Roth

Mitglieder des Stadtrates

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