Interkulturelle Öffnung der sozialpsychiatrischen Krisendienste

P R E S S E M I T T E I L U N G

Interkulturelle Öffnung der sozialpsychiatrischen Krisendienste

Die Stadtratsfraktion Die Grünen – rosa liste hat beantragt, die sozialpsychiatrischen Krisendienste interkulturell zu öffnen und besser auf die Bedürfnisse von Migranten und Migrantinnen einzustellen. Dazu soll im Rahmen der Leitlinie Gesundheit ein Leitprojekt für psychisch kranke Menschen initiiert werden, wobei ein Schwerpunkt auf die interkulturelle Öffnung der psychiatrischen Krisendienste gelegt wird.

Stadträtin Gülseren Demirel wies darauf hin, dass Kriseninterventionen bei MigrantInnen selten erfolgreich seien, da dem Personal zusätzliche Kenntnisse über den jeweiligen kulturellen und migrationsspezifischen Hintergrund fehlen. Auch würden vorhandene Angebote seitens der MigrantInnen aus Scham, Angst oder Uninformiertheit häufig nicht angenommen.

Gülseren Demirel: „Jedes Angebot der Stadt muss auch auf die Belange von Menschen mit Migrationshintergrund ausgerichtet sein, dies ist eine wesentliche Komponente des städtischen Integrationskonzeptes. In der sozialpsychiatrischen Krisenintervention reichen die bisherigen Angebote für MigrantInnen nicht aus. Daher ist die Aufnahme der interkulturellen Öffnung der sozialpsychiatrischen Dienste und die Installierung eines Leitprojektes erforderlich.“

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