Kein Lohndumping am Münchner Flughafen!

Antrag

Der Oberbürgermeister wird aufgefordert sich bei der FMG dafür einzusetzen, dass

  • der Bodenverkehrsdienst der FMG nicht verkauft und nicht ausgegliedert wird
  • es keinen Ausstieg aus dem TVÖD gibt
  • keine weiteren Lohnkürzungen und Arbeitszeiterhöhungen vorgenommen werden
  • Leiharbeitskräfte zu gleichen Lohnbedingungen eingesetzt werden.

Begründung:
Die Flughafen München GmbH befindet sich in einer wirtschaftlich sehr komfortablen Lage und erzielt hohe Gewinne. Trotzdem verfolgt die Geschäftsführung der FMG bei den Tarifverhandlungen mit den Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste das Ziel, den Beschäftigten – über ein ohnehin schon wirksames Sanierungsprogramm hinaus – weitere massive Einschnitte zuzumuten.
Es drängt sich der Eindruck auf, dass die FMG zur Förderung weiteren Wachstums den Luftverkehrsgesellschaften besonders günstige Preise anbieten will. Die Fraport AG erzielt am Flughafen Frankfurt wesentlich höhere Abfertigungsentgelte. Die FMG betreibt eine Politik exzessiven Wachstums auf dem Rücken ihrer Beschäftigten, um anschließend mit den hohen Zuwachsraten ihre überambitionierten Ausbaupläne zu untermauern.
Am Münchner Flughafen darf nicht eine Situation eintreten, in der viele Beschäftigte auf ergänzende Sozialleistungen angewiesen sind. Das sind die Gesellschafter der FMG den Beschäftigten und der Entwicklung der gesamten Region schuldig.

Fraktion Die Grünen – rosa liste
Initiative:
Lydia Dietrich
Stadträtin

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