Klimaschutz – den Worten müssen Taten folgen III – Geothermie-Kooperation mit Pullach beschleunigt voranbringen

Antrag

Die LH München setzt die interkommunale Zusammenarbeit mit Pullach schnellstmöglich fort, um den Anteil der Geothermie an der Fernwärmeversorgung in München zeitnah zu erhöhen.

Begründung:
Im Juli 2017 hat die Stadt München sich vor dem Hintergrund des Pariser Klimaschutzabkommens 2015 ein neues Klimaschutzziel gesetzt: Weitgehende Klimaneutralität (0,3 Tonnen CO2-Äquivalente) bis zum Jahr 2050 und die Reduzierung der energiebedingten Treibhausgasemissionen auf 3 Tonnen CO2-Äquivalente pro Einwohner und Jahr bis 2030.
Dies sind im Vergleich zum Ist-Zustand ambitionierte Ziele für die Stadt, deren Erreichung ein entschlossenes Umsteuern und die Einleitung konkreter Maßnahmen erfordert. Die gleichzeitig vorgelegte Studie „Klimaschutzziel und -strategie 2050“ des Öko-Instituts macht dazu zahlreiche Vorschläge, deren Umsetzung jedoch bisher auf sich warten lässt. Diese Untätigkeit darf nicht länger andauern. Die Stadt muss jetzt handeln und ihrem Bekenntnis zum Klimaschutz Taten folgen lassen.
Die SWM und die Innovative Energie für Pullach (IEP) haben bereits Ende letzten Jahres einen Letter of Intent zur Zusammenarbeit im Bereich der Geothermie unterschrieben. In dieser Absichtserklärung geht es um die Verbindung des Pullacher und Münchner Wärmenetzes, um Fernwärme bei Bedarf auszutauschen sowie um Pläne für eine neue gemeinsame Gesellschaft zur Erkundung neuer Geothermievorkommen im Süden von Pullach. Da die Geothermievorkommen im Süden Münchens wesentlicher ergiebiger sind (höhere Temperatur und damit mehr Energielieferung) bedeutet das für die LH München eine neue erneuerbare Wärmequelle und Wärmelieferungsmöglichkeiten zu guten wirtschaftlichen Konditionen (>>>hier). Deshalb gilt es diese Kooperation prioritär zu fördern und weiterzuentwickeln.

Wir bitten, wie in der Geschäftsordnung des Stadtrates vorgesehen, um eine fristgemäße Bearbeitung unseres Antrages.

Fraktion Die Grünen-rosa liste
Initiative:
Dominik Krause
Sabine Krieger
Mitglieder des Stadtrates

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