Konsequenzen aus der Frauenkonferenz: Zielgruppenorientierten Haushalt umsetzen! (1) Zielgruppenanalysen und Wirkungstransparenz

Antrag

Die Referate führen künftig Zielgruppenanalysen durch und stellen geschlechterdifferenzierte Nutzungsdaten zu ihren Produkten und Produktleistungen zur Verfügung. Dies soll analog zu den Datenblättern in Berlin geschehen.
Zusätzlich soll jedes Referat anhand von zwei bis fünf Bespielen geschlechterdifferenzierte Wirkungen von Produkten und Produktleistungen analysieren und darstellen.

 

Begründung:
Die Landeshauptstadt München hat vor einigen Jahren Gender Budgeting eingeführt, um in der Haushaltspolitik die Interessen von Frauen und Männern gleichermaßen und geschlechtergerecht zu berücksichtigen. Dies wird in vielen Referaten noch nicht ausreichend umgesetzt. Deshalb ist es notwendig, die Steuerung der Angebote für die Bürgerinnen und Bürger zu verbessern.

Es muss ermittelt werden,

- wer den Nutzen von den Angeboten hat

- welche Bedarfe bestehen und welche Wirkungen erzielt werden sollen

- wo es Ungleichgewichte oder unerwünschte Wirkungen gibt und

- wie diese behoben werden können.

Die Referate sollen zu diesem Zwecke Zielgruppenanalysen durchführen und die geschlechter- und altersspezifischen Nutzungsdaten nach Vorbild der auf der Münchner Frauenkonferenz 2016 präsentierten Datenblätter Berlins darstellen.
Diese Analyse ist für die Steuerung unverzichtbar. Anhand der Ergebnisse ließe sich dann ablesen, wie viele Nutzerinnen und Nutzer Produkte und Produktleistungen in Anspruch nehmen. Um das geschlechtsspezifische Ungleichgewicht sowie die Wirksamkeit und Bedarfsgerechtigkeit festzustellen, sollen wie in Berlin vertiefende Analysen durchgeführt werden.

Wir bitten, wie in der Geschäftsordnung des Stadtrates vorgesehen, um eine fristgemäße Bearbeitung unseres Antrages.

 

Fraktion Die Grünen-rosa liste

Initiative:
Lydia Dietrich
Katrin Habenschaden
Anna Hanusch
Jutta Koller
Dr. Florian Roth

Mitglieder des Stadtrats

 

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