Langweilige Schulhöfe aufwerten

P R E S S E M I T T E I L U N G

Die Aufwertung von unattraktiven und langweiligen Pausenhöfen ist das Ziel eines Antrags von Stadträtin Anja Berger. Bei Neubauten oder notwendigen Umbauten von Schulen soll sich die Stadt zukünftig an Konzepten zur naturnahen Pausenhofgestaltung orientieren und Erlebnisräume für die Schülerinnen  und Schüler schaffen.
Anja Berger: „Ein typischer Münchner Schulhof ist meist öde und total versiegelt. Diese Art der Pausenhöfe wirken sich nicht nur auf die seelische, sondern auch auf die körperliche Gesundheit unserer Schulkinder aus: Nahezu jeder dritte Unfall in der Schule passiert während der Pause, denn die Anonymität dieser leblosen und kahlen Höfe fördert Schreien, Schubsen und Schlagen.
Wir schlagen daher vor, Schulhöfe als Erlebnisräume zu gestalten, die zur Bewegung und zum Naturerlebnis anregen. In so einem Pausenhof haben die Kinder nicht mehr nur die Wahl zwischen Rennen und Schubsen – und er bietet mehr als nur Spaß in schöner Umgebung: Sogar die wachsenden Defizite in der Motorik der Schulkinder werden mit solchen Pausenhöfen verringert.“

Michael-Ende-Grundschule in Unterschleißheim. Bild: Dr. Reinhard Witt.

Rudolf-Steiner-Schule in Basel. Bild: Kukuk GmbH.

 

 

 

 

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