Mit dem Rasenmäher über den „13er Bürger- und Kulturtreff“

P R E S S E M I T T E I L U N G

 

Die pauschale zehnprozentige Kürzung der Projektkosten (11,3 Mio. €) für den „13er Bürger- und Kulturtreff“ in Bogenhausen, die heute auf Antrag von SPD und CSU beschlossen wurde, ist bei den Grünen – rosa liste auf heftige Kritik gestoßen. Das auf dem Gelände der ehemaligen Prinz-Eugen-Kaserne situierte Projekt soll Räume für ein Alten- und Servicezentrum, einen Nachbarschafts- und einen Familientreff sowie für die Stadtteilkultur bieten. All diese Einrichtungen sollten durch ein ausgeklügeltes Synergiekonzept unter einem Dach vereint werden – ein Konzept, das nun ins Wanken geraten könnte.

Dr. Florian Roth: „SPD und CSU sind durch die Haushaltsrede des Oberbürgermeisters offenbar so erschreckt, dass sie nun blind mit der Rasenmähermethode durch die politische Landschaft kurven und dabei zwangsläufig Projekte beschädigen, die bereits auf Kante genäht sind und auf Grund der Synergieefekte schon ein großes Einsparpotential in sich bergen. Einen sachdienlichen Vorschlag, wo denn hier noch Geld eingespart werden soll, konnten die Mehrheitsfraktionen nicht machen.“

Angelika Pilz-Strasser, Vorsitzende des BA 13 ergänzt: „Ein Stadtteil mit stark wachsender Bevölkerung wie Bogenhausen braucht auch eine adäquat mitwachsende Infrastruktur. Das vorliegende Konzept bot ein maximal synergetisches Raumkonzept, das durch die willkürliche pauschale Kürzung in Gefahr gerät. Nun muss die Planung voraussichtlich völlig umgeworfen und neu begonnen werden, was neue Kosten und Verzögerungen verursacht.“

 

Print Friendly

Nach oben scrollen