Mittwoch, 20. September 2017

Mobilität für Alle statt Auto für Alle!

PRESSEMITTEILUNG

Seit der Einführung der ersten Parklizenzzonen im Jahr 2007 wurden die Gebühren nicht angehoben. Laut Pressebericht lehnt der Oberbürgermeister eine Erhöhung ab, da dies seinem Empfinden nach ungerecht sei.

Dies kommentiert Grünen-Stadtrat Paul Bickelbacher:

„Seit mehr als 10 Jahren sind die Parkgebühren in München stabil. Die Preise für den MVV sind in dieser Zeit um mehr als 30% gestiegen. Es ist typisch für die GroKo und OB Reiter, dass sie nur beim Autofahren Wert auf Gerechtigkeit legen. Parkgebühren dürfen nicht erhöht werden, MVV-Preise aber schon. Und auch beim Radeln geht die Stadt langsam voran. Dabei haben doch viel mehr Münchnerinnen und Münchner ein Fahrrad als ein Auto. In jedem Haushalt gibt es im Schnitt 2 Fahrräder, aber nur 39% der Erwachsenen besitzen ein eigenes Auto. Das sind 2% weniger als vor 5 Jahren. Wo bleibt das Gerechtigkeitsempfinden bei den Wohnverhältnissen? Es sind die Ärmeren die an den Hauptverkehrsstraßen leben und weiterhin Dieselruß und Lärm ausgesetzt sind. So wird das nichts mit der vom Stadtrat so großspurig beschlossenen Verkehrswende.

Wir wollen Mobilität für Alle! Und die wird garantiert mit Öffentlichem Verkehr und Rad. Autofahren für alle geht nicht im wachsenden München. Hier bedarf es einer klugen Steuerung – auch über Preisanreize.“

 

 

 

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