Monatzeder: Staatsregierung arbeitet in der Wohnungspolitik mit Fake News

P R E S S E M I T T E I L U N G

Stadtrat Hep Monatzeder hat der Staatsregierung vorgeworfen, in der Debatte um die Wohnungspolitik die Wahrheit zu verdrehen. Behauptungen, die Stadt habe sich zu wenig um den Wohnungsbau gekümmert- wie unlängst wieder von Wirtschaftsministerin Aigner – stellten die Realitäten auf den Kopf.
Monatzeder will nun per Anfrage klären lassen, wie sich der Wohnungsbestand beim Freistaat und bei der Stadt seit 1990 entwickelt hat. Er fragt außerdem nach den Investitionen in die Wohnungsbauförderung des Freistaats und der Stadt von 1990 bis zum letzten bereits abgerechneten Haushaltsjahr.
Hep Monatzeder: „Wenn die Staatsregierung in den letzten 25 Jahren die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ebenso zu ihrer Aufgabe gemacht hätte wie die Stadt München, hätten wir hier eine ganze Menge Probleme weniger. Die Stadt hat in diesem Zeitraum tausende von Sozialwohnungen gebaut, die sich heute im Bestand der städtischen Wohnungsbaugesellschaften befinden. Die Wohnungsbauförderung des Freistaats dagegen ist seit den 90er Jahren rückläufig – und dann wurden auch noch über 8000 Wohnungen aus seinem Bestand in München an den Meistbietenden verhökert. Zugleich sind auch noch etliche tausend Sozialwohnungen aus der Sozialbindung herausgefallen. Es wird Zeit, diese Zahlen einmal konkret und offiziell darzustellen, um den wohnungspolitischen Fake News der Staatsregierung ein paar Fakten entgegenzusetzen.“

 

 

 

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