München braucht mehr Schwimmbäder und mehr Biergärten

P R E S S E M I T T E I L U N G

Mehr Menschen brauchen mehr Schwimmbäder – und mehr Biergärten. Auf diese einfache Formel lässt sich der Inhalt von zwei Anträgen bringen, die Stadtrat Paul Bickelbacher heute gestellt hat. „Das anhaltende Bevölkerungswachstum“, so Bickelbacher, „erfordert nicht nur erhöhte Anstrengungen beim Wohnungs- und Schulbau sowie beim Ausbau des ÖPNV. Eine wachsende Stadt benötigt auch mehr Freizeiteinrichtungen, um lebenswert zu bleiben. Und da halten die Planungen gegenwärtig nicht Schritt mit der Bevölkerungsentwicklung. Die Stadt kann den wachsenden Bedarf nicht einfach ignorieren.“
Bickelbacher schlägt daher vor, bei der Entwicklung neuer Stadtteile Standorte für neue Schwimmbäder gleich mit zu berücksichtigen. Für den mit Schwimmbädern unterversorgten Münchner Norden – dessen Bedarf mit der Entwicklung des Wohngebietes Bayernkaserne noch wachsen wird – präsentiert er einen konkreten Vorschlag: Das Floriansmühlbad soll als Naturfreibad nach dem Vorbild von Maria Einsiedel wiedererrichtet werden. Entlang von Würm und Isar sollen außerdem Naturfreibäder nach dem Vorbild von Maria-Einsiedel geprüft werden.
In einem zweiten Antrag fordert Bickelbacher, bei der Entwicklung neuer Stadtteile auch Standorte für Biergärten vorzusehen – in jedem Fall für die großen Entwicklungsflächen in Freiham und der Bayernkaserne.
Paul Bickelbacher: „Biergärten erfreuen sich großer Beliebtheit und sind angesichts der Möglichkeit die Speisen selbst mitbringen zu können, ein gastronomisches Angebot, das für alle leistbar ist. Sie sind in den kompakt gebauten neuen Stadtvierteln ein wichtiger Ausgleich und sollten auf möglichst kurzen Wegen zu Fuß oder mit dem Rad erreicht werden können.“

 

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